Sekt & Perlwein

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Sekt & Perlwein – von feiner Perlage bis lebendigem Prickeln

Ob klassischer Sekt, fruchtiger Secco oder eleganter Rosé-Sekt: Schäumende Weine unterscheiden sich nicht nur in ihrer Aromatik, sondern auch in Herstellung, Kohlensäuredruck und Struktur. Von frischen, fruchtbetonten Perlweinen bis zu komplexen Sekten mit ausgeprägten Hefenoten reicht das stilistische Spektrum. Entscheidend sind die verwendeten Rebsorten, die Herstellungsmethode und der Ausbau.

Was unterscheidet Sekt von Perlwein?

Der wesentliche Unterschied liegt im Kohlensäuredruck. Sekt gehört zur Kategorie der Schaumweine und weist in der Regel einen Überdruck von mindestens 3,5 bar auf. Perlwein besitzt dagegen bei 20 °C einen Kohlensäureüberdruck zwischen 1 und 2,5 bar und zeigt entsprechend eine sanftere Perlage.

Bei Sekt entsteht die Kohlensäure durch Gärung, häufig durch eine zweite Gärung im Drucktank oder bei der traditionellen Flaschengärung. Perlwein kann seine Kohlensäure aus der Gärung erhalten oder mit Kohlensäure versetzt werden. Letzteres muss entsprechend gekennzeichnet sein.

Rebsorten, Hefelager und Geschmacksrichtungen

Riesling bringt häufig eine lebendige Säure und zitrische Aromen mit, während Burgundersorten die Grundlage für komplexere Sekte mit cremiger Textur bilden können. Ein längeres Hefelager kann zusätzliche Aromen von Brioche, Hefegebäck und gerösteten Nüssen hervorbringen.

Auch die Restsüße beeinflusst den Charakter. Bezeichnungen wie Brut Nature, Extra Brut, Brut oder Extra Dry geben Auskunft über den Zuckergehalt, wobei Extra Dry trotz seines Namens mehr Restzucker enthalten darf als Brut.

Die ideale Trinktemperatur liegt für viele Sekte und Perlweine zwischen 6 und 10 °C. Komplexere, länger gereifte Sekte dürfen auch etwas wärmer serviert werden.

Entdecke unsere Sekte und Perlweine – von fruchtigem Secco bis zu feinperligem Sekt. Für besondere Anlässe, gutes Essen oder einfach ein Glas zwischendurch.

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