Roséwein

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Roséwein – mehr als nur ein Sommerwein

Roséwein bewegt sich stilistisch zwischen frischer Leichtigkeit und bemerkenswerter Komplexität. Von zarten, hellen Rosés mit feiner Frucht bis zu kräftigeren Vertretern mit ausgeprägter Struktur reicht das Spektrum weit über den klassischen Terrassenwein hinaus. Entscheidend sind neben der Rebsorte vor allem die Herstellungsmethode, der Schalenkontakt und der Ausbau.

Wie entsteht Roséwein?

Rosé wird überwiegend aus roten Rebsorten hergestellt. Anders als bei der klassischen Rotweinbereitung bleibt der Kontakt zwischen Most und Beerenschalen meist deutlich kürzer. Dadurch gelangen weniger Farbstoffe und in der Regel auch weniger Tannine in den Wein. Die Farbpalette reicht von blassem Lachsrosa über kräftiges Pink bis zu intensivem Himbeerrot. Die Farbe allein lässt allerdings keine zuverlässigen Rückschlüsse auf Süße oder Qualität zu.

Neben der kurzen Maischestandzeit kommt auch das Saignée-Verfahren zum Einsatz, bei dem ein Teil des Mostes aus einer Rotweinmaische abgezogen und separat vergoren wird.

Rebsorten, Aromatik und Stilistik

Spätburgunder bringt häufig elegante Rosés mit Aromen von Erdbeere, Himbeere und roten Johannisbeeren hervor. Rosés aus Grenache zeigen oft reife rote Frucht und mediterrane Kräuternoten, während Syrah zusätzliche Würze und Struktur beitragen kann. Auch St. Laurent eignet sich für charaktervolle Roséweine.

Je nach Ausbau entstehen frische, geradlinige Weine oder komplexere Rosés mit mehr Körper und Textur. Die ideale Trinktemperatur liegt meist zwischen 8 und 12 °C, abhängig von Stilistik und Struktur.

Entdecke unsere Roséweine – von fruchtbetont und lebendig bis würzig und strukturiert. Rosé hat schließlich das ganze Jahr Saison.

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