Blanc de Noir – 2025 – Bio Weingut Beck-Winter

Blanc de Noir aus Spätburgunder und Schwarzriesling aus dem Nittler Leiterchen. Direkt gepresst, hell gekeltert und mit würziger Frische, heller Frucht und cremigem Abgang.

Wein Steckbrief:

Artikelnummer
1572
Bezeichnung
Wein
Weinart
Weißwein
Jahrgang
2025
Qualitätsstufe
Qualitätswein (Q.b.A)
Anbauregion
Mosel
Rebsorte
Spätburgunder und Schwarzriesling
Restsüße
7.7g/l
Säuregehalt
5.1g/l
Aromen
Stachelbeere, Mandarine, Kernobst
Geschmack
Würzig-frisch, Cremig, Mild
Verschluss
Drehverschluss
Alkoholgehalt
11.5 vol. %
Optimale Trinktemperatur
10 °C.

Preis: € 10,50

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

- +

Restsüße: 7.7g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 5.1g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

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Über diesen Wein 🔎

Der Blanc de Noir 2025 entsteht aus zwei roten Rebsorten: Spätburgunder und Schwarzriesling.

Damit daraus ein heller Wein wird, werden die dunklen Trauben direkt nach der Ernte schonend gepresst. Der Saft bleibt dadurch nur sehr kurz mit den farbgebenden Schalen in Kontakt. Das Ergebnis ist ein heller Blanc de Noir mit zarten Rosé-Reflexen.

Aromatisch bringt der Vinnzer einiges ins Spiel: frisches Kernobst, Cassis, Mandarine und Stachelbeere, dazu ein Hauch Sauerkirsche.

Am Gaumen geht es in eine würzige, frische Richtung, bevor der Wein mit einem cremigeren Eindruck ausklingt.

Mit 7,7 g/l Restzucker und 5,1 g/l Säure liegt das Verhältnis deutlich näher beieinander als bei vielen säurebetonten Weißweinen. Beck-Winter beschreibt gerade diese Balance als Stärke des Weins.

Die 11,5 % vol. Alkohol halten ihn dabei auf der leichteren Seite.

Unterm Strich: ein heller Wein aus roten Trauben mit Kernobst, Zitrusanklängen, etwas dunkler Frucht, würziger Frische und cremigem Abschluss.

Über die Rebsorte 🍇

Zwei Rebsorten, eine Familie. Schwarzriesling ist genetisch nichts anderes als eine Mutation des Spätburgunders — dieselbe Rebe, nur mit anderem Temperament. Das erklärt, warum sie im Glas so gut zusammenpassen.

Spätburgunder ist der deutsche Name für Pinot Noir, eine der ältesten und meistdiskutierten Rebsorten der Welt. Der Name sagt schon alles: Sie reift spät, und sie stammt aus dem Burgund. Beides ist Stärke und Problem gleichzeitig. Die lange Reifezeit gibt dem Wein Tiefe und Feinheit, macht die Rebe aber auch kleinbeerig, dünnhäutig und anfällig für Fäulnis. Wer Spätburgunder anbaut, hat sich für Arbeit entschieden. Genetisch ist die Sorte extrem alt und entsprechend mutationsfreudig — aus ihr sind über die Jahrhunderte Grauburgunder, Weißburgunder und eben Schwarzriesling entstanden. Alles dieselbe Rebe in verschiedenen Farbvarianten. Im Wein zeigt Spätburgunder Kirsche, Himbeere und Walderdbeere, dazu eine erdige Note; hell in der Farbe, mild im Tannin, getragen von Duft und Struktur statt von Kraft.

Beim Schwarzriesling ist der Name doppelt irreführend — mit Riesling hat er nichts zu tun. International heißt er Pinot Meunier, und „Meunier" bedeutet Müller: Die Blattunterseiten tragen einen weißen, mehligen Flaum, als hätte jemand Mehl darüber gestäubt. Daher in Deutschland auch Müllerrebe. Er reift früher als der Spätburgunder und treibt später aus, was ihn in kühleren Lagen robuster gegen Spätfröste macht. Sein entscheidendes Merkmal ist die niedrigere Säure: Wo Spätburgunder straff und nervig sein kann, ist Schwarzriesling runder und weicher. In der Champagne gehört Pinot Meunier zu den drei zugelassenen Hauptsorten und liefert dort genau das, wofür er auch sonst geschätzt wird — Frucht, Rundung und frühe Trinkreife.

Schwarzriesling hat mit Riesling ziemlich wenig zu tun. Die Sorte heißt international Pinot Meunier und gehört zur Burgunderfamilie – genau wie Spätburgunder.

Über Lage und Boden 📍

Nittler Leiterchen
Das Nittler Leiterchen ist eine bekannte Weinlage in Nittel an der Obermosel. Die Weinberge liegen oberhalb des Moseltals unmittelbar an der luxemburgischen Grenze. Charakteristisch für die Landschaft sind die hohen Kalk- und Dolomitfelsen, die sich hinter den Weinbergen erheben. Diese Felsformationen prägen nicht nur das Aussehen von Nittel, sondern auch das lokale Mikroklima. In der Gegend findet man sogar eine teilweise mediterran geprägte Pflanzen- und Tierwelt. Durch das Leiterchen führt außerdem ein Weinlehrpfad, von dem aus man über das Moseltal bis nach Luxemburg schauen kann.
Boden: 
  • Muschelkalk und Dolomitstein

    Muschelkalk und Dolomitstein sind kalkreiche Gesteine, die aus Ablagerungen ehemaliger Meere entstanden sind. Muschelkalk enthält häufig Überreste von Muscheln und anderen Meerestieren, während Dolomitstein zusätzlich besonders viel Magnesium enthält.

    Durch die Verwitterung entstehen oft helle, steinige und kalkreiche Böden. Sie können Wasser gut ableiten, je nach Bodentiefe aber trotzdem Feuchtigkeit in tieferen Schichten speichern. Die Weinpflanzen müssen deshalb häufig tief wurzeln, um an Wasser und Nährstoffe zu gelangen.
    Kalkreiche Böden besitzen meist einen höheren pH-Wert und beeinflussen dadurch, welche Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar sind.

    Im Weinbau werden Muschelkalk- und Dolomitböden häufig mit frischen, klar strukturierten Weinen in Verbindung gebracht. Wie sich ein Wein tatsächlich entwickelt, hängt aber genauso von Rebsorte, Klima, Jahrgang und Ausbau ab.

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Ganz im Süden der Mosel, dort wo Deutschland, Luxemburg und Frankreich fast aneinanderstoßen, liegt Nittel. Genau hier macht die Familie Beck-Winter Wein – inzwischen in fünfter Generation. Daniel Beck führt das Weingut gemeinsam mit seinem Vater und hat dabei ein ziemlich klares Ziel: Weine machen, die nicht kompliziert tun, sondern einfach Spaß machen.

Bio ist hier keine neue Idee, sondern seit 1982 Teil des Weinguts. Statt gegen die Natur zu arbeiten, setzt Beck-Winter auf Reben, die gut mit ihr klarkommen: moderne PIWIs, Burgunder-Klassiker und den Mosel-Original Elbling. Das spart im Weinberg oft Pflanzenschutz und bringt gleichzeitig richtig spannende Weine ins Glas.

Ob fruchtiger Weißwein, Rosé oder Crémant: Bei Beck-Winter geht es um ehrliche Weine mit Charakter und um die Frage, ob man gern noch ein Glas trinken möchte. Spoiler: meistens ja.

Über die Region 🗺️

Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.

Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.

Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Konservierungsstoffe, Antioxidantien

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 293 kj
Brennwert kcal 70 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 0,8 g
davon davon Zucker 0,8 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von:
Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz

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