Rosè feinherb 2025 – Bio Weingut Beck-Winter

Feinherber Bio-Rosé aus Spätburgunder, Schwarzriesling und Cabernet Sauvignon. Reife Brombeere, Himbeere und Cassis treffen auf 14,5 g/l Restzucker, 6,3 g/l Säure und 12,0 % vol. Alkohol.

Wein Steckbrief:

Artikelnummer
1602
Bezeichnung
Wein
Weinart
Roséwein
Jahrgang
2025
Qualitätsstufe
Qualitätswein (Q.b.A)
Anbauregion
Mosel
Rebsorte
Spätburgunder, Schwarzriesling und Cabernet Sauvignon
Restsüße
14.5g/l
Säuregehalt
6.3g/l
Aromen
Brombeere, Cassis, Himbeere
Geschmack
Feinherb, Frisch, Fruchtbetont
Verschluss
Drehverschluss
Alkoholgehalt
12 vol. %
Optimale Trinktemperatur
8 °C.

Preis: € 9,80

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

Verfügbarkeit: 24 vorrätig

- +

Restsüße: 14.5g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 6.3g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

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Über diesen Wein 🔎

Der Rosé 2025 ist eine feinherbe Cuvée aus Spätburgunder, Schwarzriesling und Cabernet Sauvignon.

Im Glas zeigt er ein intensives Rosa mit leicht orangenen Reflexen. Aromatisch liegt der Schwerpunkt klar auf dunkler und roter Beerenfrucht: reife Brombeere, Himbeere und Cassis stehen deutlich im Vordergrund.

Mit 14,5 g/l Restzucker und 6,3 g/l Säure verbindet der Wein spürbare Fruchtfülle mit genügend Frische. Die feinherbe Stilistik unterstützt den saftigen Eindruck, ohne die Säure komplett in den Hintergrund zu drängen.

Am Gaumen bleibt der Wein eher leicht und zurückhaltend in der Struktur, während die Frucht intensiv präsent bleibt. Im Abgang kommt eine etwas kühlere Johannisbeer- beziehungsweise Cassisnote dazu.

Mit 12,0 % vol. Alkohol bleibt der Rosé im moderaten Bereich.

Unterm Strich: ein feinherber, intensiv fruchtiger Rosé mit Brombeere, Himbeere und Cassis, lebendiger Säure und eher leichter Struktur.

Über die Rebsorte 🍇

Drei rote Sorten, zwei Familien: Spätburgunder und Schwarzriesling gehören genetisch zusammen – Schwarzriesling ist eine Mutation des Spätburgunders. Cabernet Sauvignon stammt dagegen aus einer ganz anderen Rebenfamilie und bringt entsprechend andere Eigenschaften mit.

Spätburgunder, international Pinot Noir, gehört zu den traditionsreichsten roten Rebsorten. Die dünnhäutigen, kleinen Beeren reifen spät und verlangen im Weinberg einiges an Aufmerksamkeit. Typisch sind eher feine Aromen von Kirsche, Himbeere und Walderdbeere, oft ergänzt durch erdige Noten und eine eher zurückhaltende Tanninstruktur.

Schwarzriesling hat mit Riesling nichts zu tun. International heißt er Pinot Meunier – „Meunier“ bedeutet Müller und spielt auf den weißen, mehlartigen Flaum an den Blattunterseiten an. Er reift früher als Spätburgunder, treibt später aus und ist dadurch in kühleren Regionen weniger spätfrostgefährdet. Die Weine wirken häufig weicher, runder und säureärmer. In der Champagne gehört Pinot Meunier zu den drei wichtigsten Rebsorten.

Cabernet Sauvignon entstand im Bordeaux aus einer Kreuzung von Cabernet Franc und Sauvignon Blanc. Die kleinen, dickschaligen Beeren bringen viel Farbstoff und Tannin mit. Typisch sind Cassis, dunkle Früchte und würzige Noten, die je nach Reife und Ausbau auch an Pflaume, Veilchen oder Tabak erinnern können.

Rosé braucht keine rosa Trauben: Spätburgunder, Schwarzriesling und Cabernet Sauvignon haben alle dunkle Schalen. Wie viel Farbe im Wein landet, hängt vor allem davon ab, wie lange der helle Traubensaft Kontakt mit diesen Schalen hat.

Über Lage und Boden 📍

Südliche Weinmosel
Das BioWeingut Beck-Winter sitzt in Nittel an der Obermosel, direkt gegenüber von Luxemburg und nur wenige Kilometer von Frankreich entfernt. Die Region liegt im Dreiländereck Deutschland–Luxemburg–Frankreich und wird stark vom Moseltal geprägt. Rund um Nittel ziehen sich die Weinberge entlang des Flusses und über die umliegenden Hänge. Charakteristisch sind helle Kalk- und Dolomitfelsen, ein vergleichsweise mildes Klima und ein Rebsortenspektrum, das neben Elbling und Burgundern inzwischen auch zahlreiche moderne Sorten umfasst.
Boden: 
  • Muschelkalk und Dolomitstein

    Muschelkalk und Dolomitstein sind kalkreiche Gesteine, die aus Ablagerungen ehemaliger Meere entstanden sind. Muschelkalk enthält häufig Überreste von Muscheln und anderen Meerestieren, während Dolomitstein zusätzlich besonders viel Magnesium enthält.

    Durch die Verwitterung entstehen oft helle, steinige und kalkreiche Böden. Sie können Wasser gut ableiten, je nach Bodentiefe aber trotzdem Feuchtigkeit in tieferen Schichten speichern. Die Weinpflanzen müssen deshalb häufig tief wurzeln, um an Wasser und Nährstoffe zu gelangen.
    Kalkreiche Böden besitzen meist einen höheren pH-Wert und beeinflussen dadurch, welche Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar sind.

    Im Weinbau werden Muschelkalk- und Dolomitböden häufig mit frischen, klar strukturierten Weinen in Verbindung gebracht. Wie sich ein Wein tatsächlich entwickelt, hängt aber genauso von Rebsorte, Klima, Jahrgang und Ausbau ab.

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Ganz im Süden der Mosel, dort wo Deutschland, Luxemburg und Frankreich fast aneinanderstoßen, liegt Nittel. Genau hier macht die Familie Beck-Winter Wein – inzwischen in fünfter Generation. Daniel Beck führt das Weingut gemeinsam mit seinem Vater und hat dabei ein ziemlich klares Ziel: Weine machen, die nicht kompliziert tun, sondern einfach Spaß machen.

Bio ist hier keine neue Idee, sondern seit 1982 Teil des Weinguts. Statt gegen die Natur zu arbeiten, setzt Beck-Winter auf Reben, die gut mit ihr klarkommen: moderne PIWIs, Burgunder-Klassiker und den Mosel-Original Elbling. Das spart im Weinberg oft Pflanzenschutz und bringt gleichzeitig richtig spannende Weine ins Glas.

Ob fruchtiger Weißwein, Rosé oder Crémant: Bei Beck-Winter geht es um ehrliche Weine mit Charakter und um die Frage, ob man gern noch ein Glas trinken möchte. Spoiler: meistens ja.

Über die Region 🗺️

Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.

Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.

Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Konservierungsstoffe, Antioxidantien

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 315 kj
Brennwert kcal 75 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 1,5 g
davon davon Zucker 1,5 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz.

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