Shiraz Sekt extra trocken 2024 – Weingut Schaurer

„Extra trocken“ klingt trockener als „brut“, ist bei Sekt aber süßer: 12–17 g/l Restzucker sind erlaubt. Mit 14,8 g/l liegt dieser Shiraz genau in der Kategorie.

Wein Steckbrief:

Artikelnummer
1792
Bezeichnung
Sekt
Weinart
Sekt
Jahrgang
2024
Qualitätsstufe
Deutscher Sekt b. A.
Anbauregion
Pfalz
Rebsorte
Shiraz (Syrah)
Restsüße
14.8g/l
Säuregehalt
5.6g/l
Aromen
Sauerkirsche, Schwarzer Pfeffer, Rote Beeren
Geschmack
Würzig, Lebendig, Fruchtig
Verschluss
Naturkork
Alkoholgehalt
12.5 vol. %
Optimale Trinktemperatur
9 °C.

Preis: € 20,86

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

- +

Restsüße: 14.8g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 5.6g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: mittel

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

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Über diesen Wein 🔎

Shiraz und Syrah sind genetisch dieselbe Rebsorte. Normalerweise begegnet man ihr als stillen Rotwein mit dunkler Frucht und würziger Aromatik. Hier macht Schaurer daraus einen roten Jahrgangssekt – allein das macht ihn schon ziemlich ungewöhnlich.

Analytisch stehen 14,8 g/l Restzucker, 5,6 g/l Säure und 12,5 % vol. Alkohol gegenüber. Die Kohlensäure bringt zusätzliche Frische und hält den Sekt trotz seiner kräftigeren Rebsorte lebendig.

„Extra trocken“ klingt dabei trockener als „brut“, ist bei Sekt tatsächlich aber die etwas süßere Kategorie. Die leichte Restsüße passt hier gut zur Frucht und fängt einen Teil der würzigen, kräftigeren Seite des Shiraz ab.

Aromatisch zeigen sich rote Beeren, Sauerkirsche und schwarzer Pfeffer. Gerade die pfeffrige Würze ist typisch für Shiraz und bleibt auch mit Perlage gut erkennbar.

Das Ergebnis ist ein fruchtig-würziger, mittelkräftiger roter Sekt, der deutlich mehr Rebsortencharakter mitbringt als ein klassischer heller Aperitif-Sekt.

Bei 8 bis 10 Grad in einem tulpenförmigen Sektglas oder kleinen Rotweinglas servieren.

Über die Rebsorte 🍇

Shiraz und Syrah sind zwei Namen für exakt dieselbe Rebsorte. Ihren Ursprung hat sie in Südostfrankreich, doch unter dem Namen Shiraz wurde sie vor allem in der sogenannten Neuen Welt bekannt (also Weinländern außerhalb der klassischen europäischen Anbaugebiete, z. B. Australien, Südafrika oder Chile). Allen voran Australien machte Shiraz weltweit bekannt, aber auch in Südafrika und anderen internationalen Weinregionen ist die Bezeichnung verbreitet.

Mit „Shiraz“ verbindet man häufig einen reiferen und kraftvolleren Weinstil: Brombeere, Pflaume und schwarze Kirsche treffen auf Pfeffer, Gewürze, Lakritz und je nach Ausbau auch schokoladige oder rauchige Noten. Eine feste Regel ist das allerdings nicht – Herkunft, Klima und Ausbau bestimmen den Stil stärker als der Name.

Auch deutsche Weingüter nutzen vereinzelt die Bezeichnung Shiraz. Hier bleibt sie zwar die deutlich seltenere Variante, zeigt aber schön: anderer Name, gleiche Rebsorte.

„Extra trocken“ ist bei Sekt nicht die trockenste Stufe: Erlaubt sind 12 bis 17 g/l Restzucker – also mehr als bei „brut“. Mit 14,8 g/l liegt dieser Shiraz genau in der Mitte seiner Kategorie.

Über Lage und Boden 📍

Pfalz
Für diesen Sekt ist als Herkunft die Pfalz angegeben. Das Weingut Michael Schaurer sitzt in Insheim an der Südlichen Weinstraße, einer der wärmeren Gegenden des Anbaugebiets. Das Klima bietet gute Voraussetzungen für eine später reifende rote Rebsorte wie Shiraz. Gleichzeitig sorgt die Verarbeitung als Sekt dafür, dass neben der reifen Frucht auch Frische und Perlage im Vordergrund stehen. Eine konkrete Einzellage ist für diesen Sekt nicht ausgewiesen.
Boden: 
  • Nicht näher ausgewiesen

    Deutschlands Weinberge liegen auf ganz unterschiedlichen Böden – zum Beispiel Löss, Lehm, Kalk, Schiefer oder Sandstein. Sie unterscheiden sich darin, wie schnell sie sich erwärmen und wie gut sie Wasser und Nährstoffe speichern.
    Das beeinflusst die Bedingungen, unter denen die Trauben wachsen und reifen. Welcher Boden bei diesem Wein konkret darunterliegt, ist allerdings nicht angegeben. Deshalb ordnen wir ihm bewusst keinen bestimmten Bodentyp zu.

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Über die Vinnzer 👨‍🔬

Michael Schaurer führt das Familienweingut in Insheim in der vierten Generation. Insheim liegt an der Südlichen Weinstraße, im wärmsten Zipfel Deutschlands, wo hinter dem nächsten Hügel schon das Elsass beginnt. Die Reben stehen im eigenen Wingert — so nennt man den Weinberg in der Pfalz — an einem Südhang der Lage Insheimer Schäfergarten.

Wer hier durch den Keller geht, geht durch zwei Welten. Auf der einen Seite rund 200.000 Liter Fassungsvermögen in Edelstahl: Dort reifen die Weißweine, weil Stahl nichts hinzufügt und deshalb Frische und Frucht konserviert. Auf der anderen Seite Holz- und Barriquefässer, in denen die Rotweine fast ausschließlich zwölf Monate liegen. Diese Zeit bringt Komplexität, und die Aromenpalette reicht entsprechend von Waldbeere über Kirsche bis zu rauchigem Chili.

Der älteste Kellerbereich stammt noch aus der Gründerzeit. Die klassischen Holzfässer darin wurden 2008 neu aufgebaut — alte Substanz, neu bespielt. Dasselbe Muster zieht sich durch den ganzen Betrieb: Die Brennerei wurde im Jahr 2000 modernisiert, die Vinothek 2013 fertiggestellt, über 120 Quadratmeter mit Naturschieferboden und Möbeln aus Pfälzer Eiche.

Denn Schaurer macht nicht nur Wein. Aus Trester und Wein entstehen Brände, aus Mirabelle, Williams Birne, Quitte und Himbeere Obstbrände, dazu Sekt, Secco, Liköre und Traubensaft. Für einen Familienbetrieb dieser Größe ist das eine ungewöhnliche Bandbreite — und sie erklärt, warum im Sortiment neben einem trockenen Syrah aus dem Barrique auch ein Literwein für den Feierabend steht.

Über die Region 🗺️

Die Pfalz ist die zweitgrößte Weinregion Deutschlands – und eine der sonnigsten. Der Pfälzerwald im Westen hält Regen und Wind ab, die Rheinebene im Osten speichert Wärme: Das Ergebnis ist ein Klima, das sich fast mediterran anfühlt, mit milden Wintern und langen, warmen Sommern. Kein Wunder, dass hier nicht nur Reben, sondern auch Mandeln, Feigen und Esskastanien wachsen. Die Böden wechseln je nach Lage zwischen Sandstein, Löss, Lehm und Kalk – was die Pfalz so vielseitig macht: Hier wachsen sowohl elegante Rieslinge als auch kräftige Rotweine, die in anderen deutschen Regionen so nicht funktionieren würden.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Kohlendioxid, Konservierungsstoffe (Sulfite), Stabilisatoren (Metaweinsäure).

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 336 kj
Brennwert kcal 80 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 2,5 g
davon davon Zucker 1,5 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz.

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