Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.
Riesling trocken „Unser Urgestein“ – 2025 – Weingut sechzehn ein&vierzig
Wein Steckbrief:
Artikelnummer | 1482 |
Bezeichnung | Wein |
Weinart | Weißwein |
Jahrgang | 2025 |
Qualitätsstufe | Qualitätswein |
Anbauregion | Rheingau |
Rebsorte | Riesling |
Restsüße | 6.4g/l |
Säuregehalt | 7.0g/l |
Aromen | Traube, Grüne Paprika, Grüner Apfel |
Geschmack | Cremig, Grünfruchtig, Würzig |
Verschluss | Drehverschluss |
Alkoholgehalt | 13 vol. % |
Optimale Trinktemperatur | 10 °C. |
Restsüße: 6.4g/l
So viel Restzucker befindet sich noch im Wein
trocken
feinherb
lieblich
süß
Säuregehalt: 7.0g/l
So viel Säure befindet sich im Wein
weich
ausgewogen
frisch
sprizig
Körper: mittel
Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage
schlank
mittel
kräftig
vollmundig
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Über diesen Wein 🔎
Der „Unser Urgestein“ 2025 ist ein trockener Riesling aus dem Rheingau, den das Weingut selbst ausdrücklich als würzig beschreibt.
In der Nase zeigt er sich sauber und mittel bis etwas intensiver. Im Vordergrund stehen grüne Früchte, ergänzt von einer deutlich würzigen, an grüne Paprikaschote erinnernden Note.
Am Gaumen wird vor allem grüner Apfel deutlich, dazu kommt eine traubige Frucht und eine leichte grüne Würze. Eine dezente dunklere Fruchtnuance wurde ebenfalls wahrgenommen, bleibt aber klar im Hintergrund.
Spannend ist das Verhältnis von analytischen Daten und tatsächlichem Eindruck: Mit 6,4 g/l Restzucker und 7,0 g/l Säure ist der Wein offiziell trocken. Sensorisch wirkt er allerdings etwas runder und süßer, als die Deklaration zunächst erwarten lässt. Gleichzeitig wurde die Säure eher zurückhaltend wahrgenommen.
Das Mundgefühl ist mittelkräftig und leicht cremig. Auch die Geschmacksintensität liegt etwas über der Mitte, der Abgang hält entsprechend gut nach.
Die 13,0 % vol. Alkohol sind dabei gut eingebunden und treten geschmacklich deutlich weniger hervor, als die Zahl vermuten lassen könnte.
Insgesamt wirkt der Wein grünfruchtig, würzig und strukturiert, mit einer ungewöhnlichen Paprikanote und einer weicheren, cremigeren Textur als bei einem sehr straffen Rieslingstil.
Über die Rebsorte 🍇
Über Lage und Boden 📍
-
Nicht näher ausgewiesen
Deutschlands Weinberge liegen auf ganz unterschiedlichen Böden – zum Beispiel Löss, Lehm, Kalk, Schiefer oder Sandstein. Sie unterscheiden sich darin, wie schnell sie sich erwärmen und wie gut sie Wasser und Nährstoffe speichern.
Das beeinflusst die Bedingungen, unter denen die Trauben wachsen und reifen. Welcher Boden bei diesem Wein konkret darunterliegt, ist allerdings nicht angegeben. Deshalb ordnen wir ihm bewusst keinen bestimmten Bodentyp zu.
Noch mehr Info? Na klar, hier...
Über die Vinnzer 👨🔬
Der Name klingt ungewöhnlich, ist aber ziemlich logisch: Die Familie Bickelmaier wird bereits 1641 erstmals in einem Oestrich-Winkeler Kirchenbuch erwähnt und gehört damit zu den ältesten Vinnzerfamilien des Rheingaus. Hinter dem Weingut stehen heute Jennifer und Bernhard Bickelmaier, die aus der langen Familiengeschichte kein verstaubtes Traditionsmuseum machen, sondern ein modernes Weingut mit klarer Handschrift.
Bernhard kümmert sich um Weinberge und Keller, Jennifer behält Gestaltung, Logistik und das große Ganze im Blick. Der Schwerpunkt liegt auf Riesling, ergänzt durch weniger typische Rheingauer Sorten wie Kerner, Roten Riesling oder Silvaner. Ihr gemeinsames Ziel: frische, lagentypische Weine, die unkompliziert Spaß machen und Wein nicht unnötig elitär erscheinen lassen.
Kurz gesagt: viel Tradition im Namen, aber kein Staub auf der Flasche.
Über die Region 🗺️
Der Rheingau ist klein, beim Riesling aber ganz vorne dabei. Zwischen Wiesbaden und Lorch zieht sich das Anbaugebiet am Rhein entlang. Weil der Fluss hier für einige Kilometer nach Westen fließt, liegen viele Weinberge auf sonnenreichen Südhängen. Der Rhein speichert zusätzlich Wärme und sorgt gemeinsam mit dem vergleichsweise milden Klima für eine lange Reifezeit.
Fast 80 Prozent der Rebfläche sind mit Riesling bepflanzt. Keine andere deutsche Weinregion setzt anteilig so konsequent auf diese Rebsorte. Je nach Lage trifft sie im Rheingau auf Löss, Lehm, Mergel, Quarzit oder Schiefer und zeigt entsprechend unterschiedliche Seiten: von schlank und mineralisch bis saftig, kräftig oder fruchtsüß. Auch Spätburgunder spielt eine wichtige Rolle, besonders rund um Assmannshausen.
Also, wir merken uns: viel Riesling, viele unterschiedliche Böden und eine ziemlich ideale Lage am Rhein.
Das ist drin 🍷
Zutaten:
Trauben, Saccharose, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite
Enthält: Sulfite
Nährwerte:
Nährwerte pro 100 ml
| Brennwert kj | 331 kj |
|---|---|
| Brennwert kcal | 79 kcal |
| Fett | 0 g |
| Kohlenhydrate | 1,7 g |
| davon davon Zucker | 0,6 g |
| Eiweiß | 0 g |
| Salz | 0 g |
Enthält geringfügige Mengen von:
Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz
