Riesling trocken „Oestricher Doosberg“ – 2025

Fruchtbetonter Riesling Kabinett aus dem Oestricher Doosberg. 8,2 g/l Restzucker geben etwas Rundung, 6,9 g/l Säure sorgen für Frische und Spannung.
Bei 10° am besten
11,5 % vol Alkoholgehalt

Zitrusfrucht, Steinobst, Apfel

Frisch, Fruchtig, Trocken

Frucht trifft klare Säure

Preis: € 10,70

Produkt enthält: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

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Über den Wein

Der Oestricher Doosberg 2025 ist ein trockener Riesling Kabinett aus dem Rheingau.

Spannend ist hier vor allem das Verhältnis von 8,2 g/l Restzucker zu 6,9 g/l Säure. Der Restzucker gibt der Frucht etwas mehr Rundung, während die Säure dagegenhält und für Frische sorgt.

Deshalb kann ein Riesling trotz etwas Restzucker klar trocken wirken. „Trocken“ bedeutet nämlich nicht, dass überhaupt kein Zucker mehr im Wein steckt.

Aromatisch bewegt sich der Doosberg in einer klassischen Riesling-Richtung mit Apfel, Zitrus und Steinobst. Der Vinnzer beschreibt ihn selbst als fruchtig trocken – und genau das passt auch zu seinen analytischen Werten.

Mit 11,5 % Alkohol bleibt er eher auf der leichteren Seite. Zusammen mit der Säure entsteht dadurch kein besonders schwerer Weißwein, sondern ein fruchtbetonter Riesling mit klarer Struktur.

Und dann kommt noch die Lage ins Spiel: Der Oestricher Doosberg besteht vor allem aus tiefgründigem Lösslehm, der Wasser ziemlich gut speichern kann. Gleichzeitig sorgt regelmäßiger Wind dafür, dass die Reben nach Regen schneller wieder abtrocknen.

Kurz: etwas Restzucker für Rundung, Riesling-Säure für Spannung und eine Lage, die den Reben ziemlich gute Bedingungen für eine gleichmäßige Reife bietet.

Der Doosberg hat nichts mit Dosen zu tun: Der Name soll von „Dachsberg“ stammen. Früher fühlten sich in den tiefen, lehmigen Böden offenbar auch Dachse ziemlich wohl.

Passt zu:

Vinnfreds Wein Steckbrief:

Restsüße: 8.2g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 6.9g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: mittel

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Über Lage und Boden 📍

  • Löss und Lehm

    Löss und Lehm gehören zu den gut wasserspeichernden Weinbergsböden. Löss ist eher locker und feinkörnig, erwärmt sich gut und lässt Wurzeln tief eindringen. Lehm ist dichter und kann Wasser sowie Nährstoffe noch stärker zurückhalten.

    Zusammen sorgen beide Bodentypen häufig für eine relativ gleichmäßige Versorgung der Pflanzen – besonders hilfreich in trockenen Phasen. Wie sich das später im Wein zeigt, hängt aber nicht nur vom Boden ab, sondern auch von Rebsorte, Wetter, Lage und Verarbeitung.

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Der Name klingt ungewöhnlich, ist aber ziemlich logisch: Die Familie Bickelmaier wird bereits 1641 erstmals in einem Oestrich-Winkeler Kirchenbuch erwähnt und gehört damit zu den ältesten Vinnzerfamilien des Rheingaus. Hinter dem Weingut stehen heute Jennifer und Bernhard Bickelmaier, die aus der langen Familiengeschichte kein verstaubtes Traditionsmuseum machen, sondern ein modernes Weingut mit klarer Handschrift.

Bernhard kümmert sich um Weinberge und Keller, Jennifer behält Gestaltung, Logistik und das große Ganze im Blick. Der Schwerpunkt liegt auf Riesling, ergänzt durch weniger typische Rheingauer Sorten wie Kerner, Roten Riesling oder Silvaner. Ihr gemeinsames Ziel: frische, lagentypische Weine, die unkompliziert Spaß machen und Wein nicht unnötig elitär erscheinen lassen.

Kurz gesagt: viel Tradition im Namen, aber kein Staub auf der Flasche.

Über die Region 🗺️

Der Rheingau ist klein, beim Riesling aber ganz vorne dabei. Zwischen Wiesbaden und Lorch zieht sich das Anbaugebiet am Rhein entlang. Weil der Fluss hier für einige Kilometer nach Westen fließt, liegen viele Weinberge auf sonnenreichen Südhängen. Der Rhein speichert zusätzlich Wärme und sorgt gemeinsam mit dem vergleichsweise milden Klima für eine lange Reifezeit.

Fast 80 Prozent der Rebfläche sind mit Riesling bepflanzt. Keine andere deutsche Weinregion setzt anteilig so konsequent auf diese Rebsorte. Je nach Lage trifft sie im Rheingau auf Löss, Lehm, Mergel, Quarzit oder Schiefer und zeigt entsprechend unterschiedliche Seiten: von schlank und mineralisch bis saftig, kräftig oder fruchtsüß. Auch Spätburgunder spielt eine wichtige Rolle, besonders rund um Assmannshausen.

Also, wir merken uns: viel Riesling, viele unterschiedliche Böden und eine ziemlich ideale Lage am Rhein.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 297 kj
Brennwert kcal 71 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 1,7 g
davon davon Zucker 0,8 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von:
Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz

Fruchtbetonter Riesling Kabinett aus dem Oestricher Doosberg. 8,2 g/l Restzucker geben etwas Rundung, 6,9 g/l Säure sorgen für Frische und Spannung.

Aromen & Geschmack:

Zitrusfrucht, Steinobst, Apfel

Frisch, Fruchtig, Trocken

Frucht trifft klare Säure

Preis: € 10,70

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

Wein Steckbrief:

Restsüße: 8.2g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein:

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 6.9g/l

So viel Säure befindet sich im Wein:

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage:

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Beschreibung:

Der Oestricher Doosberg 2025 ist ein trockener Riesling Kabinett aus dem Rheingau. Spannend ist hier vor allem das Verhältnis von 8,2 g/l Restzucker zu 6,9 g/l Säure. Der Restzucker gibt der Frucht etwas mehr Rundung, während die Säure dagegenhält und für Frische sorgt. Deshalb kann ein Riesling trotz etwas Restzucker klar trocken wirken. „Trocken“ bedeutet nämlich nicht, dass überhaupt kein Zucker mehr im Wein steckt. Aromatisch bewegt sich der Doosberg in einer klassischen Riesling-Richtung mit Apfel, Zitrus und Steinobst. Der Vinnzer beschreibt ihn selbst als fruchtig trocken – und genau das passt auch zu seinen analytischen Werten. Mit 11,5 % Alkohol bleibt er eher auf der leichteren Seite. Zusammen mit der Säure entsteht dadurch kein besonders schwerer Weißwein, sondern ein fruchtbetonter Riesling mit klarer Struktur. Und dann kommt noch die Lage ins Spiel: Der Oestricher Doosberg besteht vor allem aus tiefgründigem Lösslehm, der Wasser ziemlich gut speichern kann. Gleichzeitig sorgt regelmäßiger Wind dafür, dass die Reben nach Regen schneller wieder abtrocknen. Kurz: etwas Restzucker für Rundung, Riesling-Säure für Spannung und eine Lage, die den Reben ziemlich gute Bedingungen für eine gleichmäßige Reife bietet.

Der Doosberg hat nichts mit Dosen zu tun: Der Name soll von „Dachsberg“ stammen. Früher fühlten sich in den tiefen, lehmigen Böden offenbar auch Dachse ziemlich wohl.

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Der Name klingt ungewöhnlich, ist aber ziemlich logisch: Die Familie Bickelmaier wird bereits 1641 erstmals in einem Oestrich-Winkeler Kirchenbuch erwähnt und gehört damit zu den ältesten Vinnzerfamilien des Rheingaus. Hinter dem Weingut stehen heute Jennifer und Bernhard Bickelmaier, die aus der langen Familiengeschichte kein verstaubtes Traditionsmuseum machen, sondern ein modernes Weingut mit klarer Handschrift.

Bernhard kümmert sich um Weinberge und Keller, Jennifer behält Gestaltung, Logistik und das große Ganze im Blick. Der Schwerpunkt liegt auf Riesling, ergänzt durch weniger typische Rheingauer Sorten wie Kerner, Roten Riesling oder Silvaner. Ihr gemeinsames Ziel: frische, lagentypische Weine, die unkompliziert Spaß machen und Wein nicht unnötig elitär erscheinen lassen.

Kurz gesagt: viel Tradition im Namen, aber kein Staub auf der Flasche.

Der Rheingau ist klein, beim Riesling aber ganz vorne dabei. Zwischen Wiesbaden und Lorch zieht sich das Anbaugebiet am Rhein entlang. Weil der Fluss hier für einige Kilometer nach Westen fließt, liegen viele Weinberge auf sonnenreichen Südhängen. Der Rhein speichert zusätzlich Wärme und sorgt gemeinsam mit dem vergleichsweise milden Klima für eine lange Reifezeit.

Fast 80 Prozent der Rebfläche sind mit Riesling bepflanzt. Keine andere deutsche Weinregion setzt anteilig so konsequent auf diese Rebsorte. Je nach Lage trifft sie im Rheingau auf Löss, Lehm, Mergel, Quarzit oder Schiefer und zeigt entsprechend unterschiedliche Seiten: von schlank und mineralisch bis saftig, kräftig oder fruchtsüß. Auch Spätburgunder spielt eine wichtige Rolle, besonders rund um Assmannshausen.

Also, wir merken uns: viel Riesling, viele unterschiedliche Böden und eine ziemlich ideale Lage am Rhein.

  • Löss und Lehm

    Löss und Lehm gehören zu den gut wasserspeichernden Weinbergsböden. Löss ist eher locker und feinkörnig, erwärmt sich gut und lässt Wurzeln tief eindringen. Lehm ist dichter und kann Wasser sowie Nährstoffe noch stärker zurückhalten.

    Zusammen sorgen beide Bodentypen häufig für eine relativ gleichmäßige Versorgung der Pflanzen – besonders hilfreich in trockenen Phasen. Wie sich das später im Wein zeigt, hängt aber nicht nur vom Boden ab, sondern auch von Rebsorte, Wetter, Lage und Verarbeitung.

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 297 kj
Brennwert kcal 71 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 1,7 g
davon davon Zucker 0,8 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g
Jahrgang

Qualitätsstufe

Weinart

Verschluss

Drehverschluss

Lebensmittelbezeichnung

Wein

Lebensmittelunternehmer

Weingut sechzehn ein&vierzig

Herkunftsort

Rheingau, Deutschland

Alkoholgehalt

11,5 % vol

Nettofüllmenge

0,75 l

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