Riesling trocken „Oestricher Doosberg“ – 2025 – Weingut sechzehn ein&vierzig

Trockener Riesling Kabinett aus dem Oestricher Doosberg. Fruchtbetont, mit 8,2 g/l Restzucker und 6,9 g/l Säure – gewachsen auf tiefgründigem Lösslehm.

Wein Steckbrief:

Artikelnummer
1502
Bezeichnung
Wein
Weinart
Weißwein
Jahrgang
2025
Qualitätsstufe
Prädikatswein Kabinett
Anbauregion
Rheingau
Rebsorte
Riesling
Restsüße
8.2g/l
Säuregehalt
6.9g/l
Aromen
Zitrusfrucht, Steinobst, Apfel
Geschmack
Trocken, Frisch, Fruchtig
Verschluss
Drehverschluss
Alkoholgehalt
11.5 vol. %
Optimale Trinktemperatur
10 °C.

Preis: € 10,70

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

- +

Restsüße: 8.2g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 6.9g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: mittel

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

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Über diesen Wein 🔎

Der Oestricher Doosberg 2025 ist ein trockener Riesling Kabinett aus einer der bekannten Rieslinglagen rund um Oestrich im Rheingau.

Das Weingut beschreibt ihn selbst als fruchtig trocken. Mit 8,2 g/l Restzucker und 6,9 g/l Säure liegt er innerhalb der trockenen Stilistik auf einer eher fruchtbetonten Seite.

Der Restzucker gibt der Frucht etwas Rundung, während die Säure für Frische und Kontur sorgt. Aromatisch bewegt sich der Wein in einer klassischen Riesling-Richtung mit Apfel, Zitrusfrucht und Steinobst.

Spannend ist hier vor allem die Herkunft: Der Doosberg ist überwiegend von tiefgründigem, karbonathaltigem Lösslehm geprägt. Die Böden können Wasser gut speichern und bieten Riesling dadurch auch in trockeneren Phasen eine vergleichsweise gleichmäßige Versorgung.

Die Lage ist nach Süden bis Südwesten ausgerichtet und wird regelmäßig von Wind durchzogen. Gerade im Herbst hilft das dabei, die Trauben nach Regen oder Nebel schneller wieder abzutrocknen.

Unterm Strich: ein fruchtbetonter, trockener Riesling Kabinett mit klarer Säurestruktur und einer Lage, die ziemlich genau auf Riesling zugeschnitten ist.

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Der Name „Doosberg“ kommt vermutlich von „Dachsberg“. In den humusreichen Böden der Weinlage fühlten sich früher offenbar nicht nur Rieslingreben, sondern auch Dachse ziemlich wohl.

Über Lage und Boden 📍

Oestricher Doosberg
Der Oestricher Doosberg liegt am östlichen Rand von Oestrich im Rheingau. Die Weinberge liegen etwa 110 bis 130 Meter hoch, sind leicht geneigt und überwiegend nach Süden bis Südwesten ausgerichtet. Eine Besonderheit der Lage ist der regelmäßige Wind. Er hilft besonders im Herbst dabei, Feuchtigkeit nach Regen oder Nebel schneller von den Trauben abzutrocknen.
Boden: 
  • Löss und Lehm

    Löss und Lehm gehören zu den gut wasserspeichernden Weinbergsböden. Löss ist eher locker und feinkörnig, erwärmt sich gut und lässt Wurzeln tief eindringen. Lehm ist dichter und kann Wasser sowie Nährstoffe noch stärker zurückhalten.

    Zusammen sorgen beide Bodentypen häufig für eine relativ gleichmäßige Versorgung der Pflanzen – besonders hilfreich in trockenen Phasen. Wie sich das später im Wein zeigt, hängt aber nicht nur vom Boden ab, sondern auch von Rebsorte, Wetter, Lage und Verarbeitung.

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Über die Vinnzer 👨‍🔬

Der Name klingt ungewöhnlich, ist aber ziemlich logisch: Die Familie Bickelmaier wird bereits 1641 erstmals in einem Oestrich-Winkeler Kirchenbuch erwähnt und gehört damit zu den ältesten Vinnzerfamilien des Rheingaus. Hinter dem Weingut stehen heute Jennifer und Bernhard Bickelmaier, die aus der langen Familiengeschichte kein verstaubtes Traditionsmuseum machen, sondern ein modernes Weingut mit klarer Handschrift.

Bernhard kümmert sich um Weinberge und Keller, Jennifer behält Gestaltung, Logistik und das große Ganze im Blick. Der Schwerpunkt liegt auf Riesling, ergänzt durch weniger typische Rheingauer Sorten wie Kerner, Roten Riesling oder Silvaner. Ihr gemeinsames Ziel: frische, lagentypische Weine, die unkompliziert Spaß machen und Wein nicht unnötig elitär erscheinen lassen.

Kurz gesagt: viel Tradition im Namen, aber kein Staub auf der Flasche.

Über die Region 🗺️

Der Rheingau ist klein, beim Riesling aber ganz vorne dabei. Zwischen Wiesbaden und Lorch zieht sich das Anbaugebiet am Rhein entlang. Weil der Fluss hier für einige Kilometer nach Westen fließt, liegen viele Weinberge auf sonnenreichen Südhängen. Der Rhein speichert zusätzlich Wärme und sorgt gemeinsam mit dem vergleichsweise milden Klima für eine lange Reifezeit.

Fast 80 Prozent der Rebfläche sind mit Riesling bepflanzt. Keine andere deutsche Weinregion setzt anteilig so konsequent auf diese Rebsorte. Je nach Lage trifft sie im Rheingau auf Löss, Lehm, Mergel, Quarzit oder Schiefer und zeigt entsprechend unterschiedliche Seiten: von schlank und mineralisch bis saftig, kräftig oder fruchtsüß. Auch Spätburgunder spielt eine wichtige Rolle, besonders rund um Assmannshausen.

Also, wir merken uns: viel Riesling, viele unterschiedliche Böden und eine ziemlich ideale Lage am Rhein.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 297 kj
Brennwert kcal 71 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 1,7 g
davon davon Zucker 0,8 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von:
Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz

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