Portugieser Rosé lieblich 2025 – Weingut Schaurer

Lieblicher Portugieser Rosé aus der Pfalz, im Edelstahltank ausgebaut. 23,0 g/l Restzucker, 6,2 g/l Säure und 11,0 % vol. ergeben einen leichten, weich konturierten Stil mit roter Frucht.

Wein Steckbrief:

Artikelnummer
1822
Bezeichnung
Wein
Weinart
Roséwein
Jahrgang
2025
Qualitätsstufe
Deutscher Qualitätswein Pfalz
Anbauregion
Pfalz
Rebsorte
Portugieser
Restsüße
23g/l
Säuregehalt
6.2g/l
Aromen
Erdbeere, Kirsche, Himbeere
Geschmack
Weich, Saftig, Fruchtsüß
Verschluss
Drehverschluss
Alkoholgehalt
11 vol. %
Optimale Trinktemperatur
9 °C.

Preis: € 8,40

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 1 l

- +

Restsüße: 23g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 6.2g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

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Über diesen Wein 🔎

Dieser Portugieser setzt ziemlich klar auf Frucht und Trinkfluss. Erdbeere, Himbeere und rote Kirsche stehen im Vordergrund, dazu kommt ein weicher, saftiger Eindruck.

Mit 23,0 g/l Restzucker ist der Wein lieblich ausgebaut. Die 6,2 g/l Säure stehen der Süße aber deutlich gegenüber und verhindern, dass der Rosé schwer oder klebrig wirkt. Genau deshalb kann er süßlich schmecken und trotzdem erstaunlich frisch bleiben.

Auch die moderaten 11,0 % vol. passen zum Stil. Der Wein wirkt dadurch leichter als viele kräftigere Rosés, obwohl die Restsüße ihm durchaus etwas Fülle gibt.

Der Ausbau erfolgt für vier Monate im Edelstahl. Dadurch kommen keine zusätzlichen Holz- oder Röstaromen dazu – rote Frucht, Frische und die süßliche Seite des Portugiesers bleiben klar im Mittelpunkt.

Das Ergebnis ist ein weicher, saftiger und fruchtsüßer Rosé, bei dem Süße und Säure ziemlich gut zusammenspielen. Gerade deshalb wirkt er zugänglicher, als die 23 g/l Restzucker auf dem Papier vielleicht erstmal vermuten lassen.

Über die Rebsorte 🍇

Portugieser gehört zu den traditionellen roten Rebsorten Deutschlands und ist besonders eng mit der Pfalz und Rheinhessen verbunden. Trotz seines Namens führt seine historische Spur nicht nach Portugal. Die historische Spur führt vielmehr nach Südosteuropa beziehungsweise in den Raum der ehemaligen Habsburgermonarchie. In Deutschland wird die Sorte seit dem 19. Jahrhundert kultiviert. Das Deutsche Weininstitut weist für 2023 rund 2.196 Hektar aus und führt Portugieser nach Spätburgunder und Dornfelder als drittwichtigste deutsche Rotweinsorte.

Im Weinberg ist Portugieser wüchsig, ertragssicher und früh reifend. Die Sorte kommt auch mit leichteren, nährstoffarmen Sandböden zurecht, reagiert aber empfindlich auf starke Winterfröste und fühlt sich auf feuchten, schweren Böden weniger wohl. Hohe Erträge können zu schlanken, neutraleren Weinen führen; eine bewusste Ertragssteuerung verbessert Konzentration und Fruchtdefinition. Weil die Trauben früh ausreifen, lässt sich eine moderate Alkoholreife erreichen, bevor die Säure vollständig absinkt.

Als Rotwein ergibt Portugieser meist helle Farbe, wenig Gerbstoff und eine unkomplizierte Struktur. Typische Assoziationen sind rote Johannisbeere, Erdbeere, Himbeere und Sauerkirsche. Gerade diese geringe Tanninlast macht die Sorte für Rosé interessant. Bei kurzer Maischestandzeit gelangen nur ein Teil der Farbstoffe und kaum harte Gerbstoffe aus den Schalen in den Most. Der anschließend hell gekelterte Most kann kühl vergoren und fruchtbetont ausgebaut werden.

Portugieser klingt ziemlich eindeutig nach Portugal. Nach heutigen Erkenntnissen stammt die Rebsorte aber aus dem heutigen Nordost-Slowenien und kam über Österreich nach Deutschland.

Über Lage und Boden 📍

Insheim an der Südlichen Weinstraße
Die Herkunft dieses Portugieser Rosés ist die Pfalz. Das Weingut Michael Schaurer sitzt in Insheim an der Südlichen Weinstraße; eine konkrete Einzellage wird für diesen Wein nicht ausgewiesen. Die Pfalz gehört zu den wärmeren und sonnigeren Weinregionen Deutschlands. Portugieser reift vergleichsweise früh und kommt mit diesen Bedingungen gut zurecht. So kann die Sorte ihre rote Frucht entwickeln, ohne als Rosé zu schwer zu werden. Für den Stil spielen außerdem Lesezeitpunkt und kurzer Schalenkontakt eine wichtige Rolle: Sie beeinflussen Farbe, Frische und Struktur. Danach reift der Wein im Edelstahl, damit Frucht und Frische im Mittelpunkt bleiben.
Boden: 
  • Nicht näher ausgewiesen

    Deutschlands Weinberge liegen auf ganz unterschiedlichen Böden – zum Beispiel Löss, Lehm, Kalk, Schiefer oder Sandstein. Sie unterscheiden sich darin, wie schnell sie sich erwärmen und wie gut sie Wasser und Nährstoffe speichern.
    Das beeinflusst die Bedingungen, unter denen die Trauben wachsen und reifen. Welcher Boden bei diesem Wein konkret darunterliegt, ist allerdings nicht angegeben. Deshalb ordnen wir ihm bewusst keinen bestimmten Bodentyp zu.

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Michael Schaurer führt das Familienweingut in Insheim in der vierten Generation. Insheim liegt an der Südlichen Weinstraße, im wärmsten Zipfel Deutschlands, wo hinter dem nächsten Hügel schon das Elsass beginnt. Die Reben stehen im eigenen Wingert — so nennt man den Weinberg in der Pfalz — an einem Südhang der Lage Insheimer Schäfergarten.

Wer hier durch den Keller geht, geht durch zwei Welten. Auf der einen Seite rund 200.000 Liter Fassungsvermögen in Edelstahl: Dort reifen die Weißweine, weil Stahl nichts hinzufügt und deshalb Frische und Frucht konserviert. Auf der anderen Seite Holz- und Barriquefässer, in denen die Rotweine fast ausschließlich zwölf Monate liegen. Diese Zeit bringt Komplexität, und die Aromenpalette reicht entsprechend von Waldbeere über Kirsche bis zu rauchigem Chili.

Der älteste Kellerbereich stammt noch aus der Gründerzeit. Die klassischen Holzfässer darin wurden 2008 neu aufgebaut — alte Substanz, neu bespielt. Dasselbe Muster zieht sich durch den ganzen Betrieb: Die Brennerei wurde im Jahr 2000 modernisiert, die Vinothek 2013 fertiggestellt, über 120 Quadratmeter mit Naturschieferboden und Möbeln aus Pfälzer Eiche.

Denn Schaurer macht nicht nur Wein. Aus Trester und Wein entstehen Brände, aus Mirabelle, Williams Birne, Quitte und Himbeere Obstbrände, dazu Sekt, Secco, Liköre und Traubensaft. Für einen Familienbetrieb dieser Größe ist das eine ungewöhnliche Bandbreite — und sie erklärt, warum im Sortiment neben einem trockenen Syrah aus dem Barrique auch ein Literwein für den Feierabend steht.

Über die Region 🗺️

Die Pfalz ist die zweitgrößte Weinregion Deutschlands – und eine der sonnigsten. Der Pfälzerwald im Westen hält Regen und Wind ab, die Rheinebene im Osten speichert Wärme: Das Ergebnis ist ein Klima, das sich fast mediterran anfühlt, mit milden Wintern und langen, warmen Sommern. Kein Wunder, dass hier nicht nur Reben, sondern auch Mandeln, Feigen und Esskastanien wachsen. Die Böden wechseln je nach Lage zwischen Sandstein, Löss, Lehm und Kalk – was die Pfalz so vielseitig macht: Hier wachsen sowohl elegante Rieslinge als auch kräftige Rotweine, die in anderen deutschen Regionen so nicht funktionieren würden.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Kohlendioxid, Konservierungsstoffe, Stabilisatoren.

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 305 kj
Brennwert kcal 73 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 3,2 g
davon davon Zucker 2,3 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz.

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