Erbacher Honigberg Kabinett Riesling – 2025

Feinherber Riesling Kabinett aus dem Erbacher Honigberg. Fruchtbetont, lebendig und mit einem ausgewogenen Spiel aus feiner Süße und typischer Riesling-Säure.
Bei 9° am besten
10,5 % vol Alkoholgehalt

Zitrusfrucht, Steinobst, Kernobst

Fruchtig, Frisch, Feinherb

Süße trifft Riesling-Säure

Preis: € 10,70

Produkt enthält: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

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Über den Wein

Beim Erbacher Honigberg Kabinett 2025 passiert etwas, das Riesling ziemlich gut kann: Restzucker und Säure arbeiten gegeneinander.

Mit 20,0 g/l Restzucker bringt der Wein merklich Frucht und Süße mit. Gleichzeitig stehen 7,0 g/l Säure dagegen. Dadurch wirkt die Süße nicht einfach breit oder schwer, sondern bekommt ordentlich Spannung und Frische.

Genau deshalb steht hier feinherb und nicht einfach „süß“. Der Restzucker ist deutlich höher als bei einem trockenen Riesling, die typische Riesling-Säure hält den Gesamteindruck aber lebendig.

Aromatisch bewegt sich der Wein in einer klassischen Riesling-Richtung mit Zitrusfrucht, Kernobst und Steinobst.

Dazu kommt der Kabinett-Stil: Kabinett bezeichnet eine Prädikatsstufe und ist gerade bei Riesling häufig mit eher moderatem Alkohol verbunden. Hier sind es nur 10,5 % vol. – entsprechend bleibt der Wein schlank und leichtfüßig.

Die Trauben stammen aus dem Erbacher Honigberg, dessen tiefgründige Mergel- und Lösslehmböden Wasser und Nährstoffe gut speichern können.

Kurz: Frucht und etwas Süße auf der einen Seite, Riesling-Säure und Leichtigkeit auf der anderen. Genau aus diesem Gegenspiel lebt der Wein.

Nein, der Erbacher Honigberg wurde nicht nach besonders süßem Wein benannt. Seinen Namen verdankt er den Bienenstöcken, die früher zwischen den Weinbergen standen. Der Honig kam also von den Bienen, nicht aus der Flasche

Passt zu:

Vinnfreds Wein Steckbrief:

Restsüße: 20g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 7.1g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Über Lage und Boden 📍

  • Mergel & Lösslehm

    Mergel und Lösslehm bringen zwei Eigenschaften zusammen, die Reben ziemlich gut gebrauchen können: Sie speichern Wasser und Nährstoffe, bleiben dabei aber tief durchwurzelbar. Lösslehm besteht aus feinen, vom Wind abgelagerten Mineralpartikeln und hält Feuchtigkeit besonders gut im Boden. Mergel ist eine Mischung aus Ton und Kalk und sorgt zusätzlich für eine kalkreiche, eher basische Umgebung.

    Weine von diesen Böden wirken deshalb häufig saftig, rund und körperreicher als Weine von sehr kargen Untergründen. Die Frucht zeigt sich oft reif und klar, gleichzeitig kann der Kalkanteil im Mergel die Säurestruktur unterstützen. Das Ergebnis sind meist Weine mit Substanz und Schmelz, die trotzdem frisch und nicht schwerfällig wirken.

    Gerade Weißweine profitieren von dieser Kombination: Der Lösslehm liefert Fülle und Frucht, der Mergel bringt Struktur und Spannung dazu.

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Der Name klingt ungewöhnlich, ist aber ziemlich logisch: Die Familie Bickelmaier wird bereits 1641 erstmals in einem Oestrich-Winkeler Kirchenbuch erwähnt und gehört damit zu den ältesten Vinnzerfamilien des Rheingaus. Hinter dem Weingut stehen heute Jennifer und Bernhard Bickelmaier, die aus der langen Familiengeschichte kein verstaubtes Traditionsmuseum machen, sondern ein modernes Weingut mit klarer Handschrift.

Bernhard kümmert sich um Weinberge und Keller, Jennifer behält Gestaltung, Logistik und das große Ganze im Blick. Der Schwerpunkt liegt auf Riesling, ergänzt durch weniger typische Rheingauer Sorten wie Kerner, Roten Riesling oder Silvaner. Ihr gemeinsames Ziel: frische, lagentypische Weine, die unkompliziert Spaß machen und Wein nicht unnötig elitär erscheinen lassen.

Kurz gesagt: viel Tradition im Namen, aber kein Staub auf der Flasche.

Über die Region 🗺️

Der Rheingau ist klein, beim Riesling aber ganz vorne dabei. Zwischen Wiesbaden und Lorch zieht sich das Anbaugebiet am Rhein entlang. Weil der Fluss hier für einige Kilometer nach Westen fließt, liegen viele Weinberge auf sonnenreichen Südhängen. Der Rhein speichert zusätzlich Wärme und sorgt gemeinsam mit dem vergleichsweise milden Klima für eine lange Reifezeit.

Fast 80 Prozent der Rebfläche sind mit Riesling bepflanzt. Keine andere deutsche Weinregion setzt anteilig so konsequent auf diese Rebsorte. Je nach Lage trifft sie im Rheingau auf Löss, Lehm, Mergel, Quarzit oder Schiefer und zeigt entsprechend unterschiedliche Seiten: von schlank und mineralisch bis saftig, kräftig oder fruchtsüß. Auch Spätburgunder spielt eine wichtige Rolle, besonders rund um Assmannshausen.

Also, wir merken uns: viel Riesling, viele unterschiedliche Böden und eine ziemlich ideale Lage am Rhein.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 g

Brennwert kj 293 kj
Brennwert kcal 70 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 2,8 g
davon davon Zucker 2 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von:
Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz

Feinherber Riesling Kabinett aus dem Erbacher Honigberg. Fruchtbetont, lebendig und mit einem ausgewogenen Spiel aus feiner Süße und typischer Riesling-Säure.

Aromen & Geschmack:

Zitrusfrucht, Steinobst, Kernobst

Fruchtig, Frisch, Feinherb

Süße trifft Riesling-Säure

Preis: € 10,70

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

Wein Steckbrief:

Restsüße: 20g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein:

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 7.1g/l

So viel Säure befindet sich im Wein:

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage:

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Beschreibung:

Beim Erbacher Honigberg Kabinett 2025 passiert etwas, das Riesling ziemlich gut kann: Restzucker und Säure arbeiten gegeneinander. Mit 20,0 g/l Restzucker bringt der Wein merklich Frucht und Süße mit. Gleichzeitig stehen 7,0 g/l Säure dagegen. Dadurch wirkt die Süße nicht einfach breit oder schwer, sondern bekommt ordentlich Spannung und Frische. Genau deshalb steht hier feinherb und nicht einfach „süß“. Der Restzucker ist deutlich höher als bei einem trockenen Riesling, die typische Riesling-Säure hält den Gesamteindruck aber lebendig. Aromatisch bewegt sich der Wein in einer klassischen Riesling-Richtung mit Zitrusfrucht, Kernobst und Steinobst. Dazu kommt der Kabinett-Stil: Kabinett bezeichnet eine Prädikatsstufe und ist gerade bei Riesling häufig mit eher moderatem Alkohol verbunden. Hier sind es nur 10,5 % vol. – entsprechend bleibt der Wein schlank und leichtfüßig. Die Trauben stammen aus dem Erbacher Honigberg, dessen tiefgründige Mergel- und Lösslehmböden Wasser und Nährstoffe gut speichern können. Kurz: Frucht und etwas Süße auf der einen Seite, Riesling-Säure und Leichtigkeit auf der anderen. Genau aus diesem Gegenspiel lebt der Wein.
Nein, der Erbacher Honigberg wurde nicht nach besonders süßem Wein benannt. Seinen Namen verdankt er den Bienenstöcken, die früher zwischen den Weinbergen standen. Der Honig kam also von den Bienen, nicht aus der Flasche

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Der Name klingt ungewöhnlich, ist aber ziemlich logisch: Die Familie Bickelmaier wird bereits 1641 erstmals in einem Oestrich-Winkeler Kirchenbuch erwähnt und gehört damit zu den ältesten Vinnzerfamilien des Rheingaus. Hinter dem Weingut stehen heute Jennifer und Bernhard Bickelmaier, die aus der langen Familiengeschichte kein verstaubtes Traditionsmuseum machen, sondern ein modernes Weingut mit klarer Handschrift.

Bernhard kümmert sich um Weinberge und Keller, Jennifer behält Gestaltung, Logistik und das große Ganze im Blick. Der Schwerpunkt liegt auf Riesling, ergänzt durch weniger typische Rheingauer Sorten wie Kerner, Roten Riesling oder Silvaner. Ihr gemeinsames Ziel: frische, lagentypische Weine, die unkompliziert Spaß machen und Wein nicht unnötig elitär erscheinen lassen.

Kurz gesagt: viel Tradition im Namen, aber kein Staub auf der Flasche.

Der Rheingau ist klein, beim Riesling aber ganz vorne dabei. Zwischen Wiesbaden und Lorch zieht sich das Anbaugebiet am Rhein entlang. Weil der Fluss hier für einige Kilometer nach Westen fließt, liegen viele Weinberge auf sonnenreichen Südhängen. Der Rhein speichert zusätzlich Wärme und sorgt gemeinsam mit dem vergleichsweise milden Klima für eine lange Reifezeit.

Fast 80 Prozent der Rebfläche sind mit Riesling bepflanzt. Keine andere deutsche Weinregion setzt anteilig so konsequent auf diese Rebsorte. Je nach Lage trifft sie im Rheingau auf Löss, Lehm, Mergel, Quarzit oder Schiefer und zeigt entsprechend unterschiedliche Seiten: von schlank und mineralisch bis saftig, kräftig oder fruchtsüß. Auch Spätburgunder spielt eine wichtige Rolle, besonders rund um Assmannshausen.

Also, wir merken uns: viel Riesling, viele unterschiedliche Böden und eine ziemlich ideale Lage am Rhein.

  • Mergel & Lösslehm

    Mergel und Lösslehm bringen zwei Eigenschaften zusammen, die Reben ziemlich gut gebrauchen können: Sie speichern Wasser und Nährstoffe, bleiben dabei aber tief durchwurzelbar. Lösslehm besteht aus feinen, vom Wind abgelagerten Mineralpartikeln und hält Feuchtigkeit besonders gut im Boden. Mergel ist eine Mischung aus Ton und Kalk und sorgt zusätzlich für eine kalkreiche, eher basische Umgebung.

    Weine von diesen Böden wirken deshalb häufig saftig, rund und körperreicher als Weine von sehr kargen Untergründen. Die Frucht zeigt sich oft reif und klar, gleichzeitig kann der Kalkanteil im Mergel die Säurestruktur unterstützen. Das Ergebnis sind meist Weine mit Substanz und Schmelz, die trotzdem frisch und nicht schwerfällig wirken.

    Gerade Weißweine profitieren von dieser Kombination: Der Lösslehm liefert Fülle und Frucht, der Mergel bringt Struktur und Spannung dazu.

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 g

Brennwert kj 293 kj
Brennwert kcal 70 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 2,8 g
davon davon Zucker 2 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g
Erbacher Honigberg Kabinett – 2025 – Weingut sechzehn ein&vierzig
Jahrgang

Qualitätsstufe

Verschluss

Drehverschluss

Weinart

Lebensmittelbezeichnung

Prädikatswein

Lebensmittelunternehmer

Weingut sechzehn ein&vierzig GbR

Herkunftsort

Oestrich-Winkel, Rheingau

Alkoholgehalt

10,5 % vol

Nettofüllmenge

0,75 l

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