Erbacher Honigberg Kabinett – 2025 – Weingut sechzehn ein&vierzig

Feinherber Riesling Kabinett aus dem Erbacher Honigberg. 20 g/l Restzucker treffen auf 7,0 g/l Säure – mit klarer Frucht, lebendiger Säurestruktur und schlankem Körper.

Wein Steckbrief:

Artikelnummer
1462
Bezeichnung
Prädikatswein
Weinart
Weißwein
Jahrgang
2025
Qualitätsstufe
Prädikatswein Kabinett
Anbauregion
Rheingau
Rebsorte
Riesling
Restsüße
20g/l
Säuregehalt
7.1g/l
Aromen
Zitrusfrucht, Steinobst, Kernobst
Geschmack
Frisch, Feinherb, Fruchtig
Verschluss
Drehverschluss
Alkoholgehalt
10.5 vol. %
Optimale Trinktemperatur
9 °C.

Preis: € 10,70

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

- +

Restsüße: 20g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 7.1g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

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Über diesen Wein 🔎

Der Erbacher Honigberg Kabinett 2025 ist ein feinherber Riesling aus dem Rheingau. Mit 20,0 g/l Restzucker und 7,0 g/l Säure bewegt er sich bewusst im Spannungsfeld zwischen Fruchtsüße und Riesling-Säure.

Der Restzucker gibt der Frucht mehr Volumen und rundet die Säure ab, während die 7,0 g/l Säure genügend Zug und Struktur mitbringen. Dadurch bleibt der Wein trotz deutlicher Restsüße klar und frisch.

Aromatisch bewegt er sich in der klassischen Riesling-Welt mit Zitrusfrucht, Kernobst und Steinobst. Der Kabinett-Stil und die 10,5 % vol. Alkohol halten den Gesamteindruck schlank und vergleichsweise leicht.

Die Trauben stammen aus dem Erbacher Honigberg. Dort prägen vor allem tiefgründige Mergel- und Lösslehmböden die Weinberge; auch Aueböden kommen innerhalb der Lage vor.

Insgesamt ein feinherber, fruchtbetonter Kabinett mit klarer Säurestruktur und schlanker Statur, bei dem Restzucker und Säure deutlich miteinander arbeiten.

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Nein, der Erbacher Honigberg wurde nicht nach besonders süßem Wein benannt. Seinen Namen verdankt er den Bienenstöcken, die früher zwischen den Weinbergen standen. Der Honig kam also von den Bienen, nicht aus der Flasche

Über Lage und Boden 📍

Erbacher Honigberg
Der Erbacher Honigberg liegt in Erbach im Rheingau, direkt am Rhein und eingebettet in die sanft ansteigenden Weinberge der Region. Die Lage profitiert von einem milden Klima, guter Sonneneinstrahlung und der temperaturausgleichenden Wirkung des Flusses. Riesling findet hier sehr gute Bedingungen für eine gleichmäßige Reife. Die Weine aus dem Erbacher Honigberg zeigen sich häufig fruchtbetont, zugänglich und harmonisch, mit der typischen Frische, die Riesling aus dem Rheingau auszeichnet.
Boden: 
  • Mergel & Lösslehm

    Mergel und Lösslehm bringen zwei Eigenschaften zusammen, die Reben ziemlich gut gebrauchen können: Sie speichern Wasser und Nährstoffe, bleiben dabei aber tief durchwurzelbar. Lösslehm besteht aus feinen, vom Wind abgelagerten Mineralpartikeln und hält Feuchtigkeit besonders gut im Boden. Mergel ist eine Mischung aus Ton und Kalk und sorgt zusätzlich für eine kalkreiche, eher basische Umgebung.

    Weine von diesen Böden wirken deshalb häufig saftig, rund und körperreicher als Weine von sehr kargen Untergründen. Die Frucht zeigt sich oft reif und klar, gleichzeitig kann der Kalkanteil im Mergel die Säurestruktur unterstützen. Das Ergebnis sind meist Weine mit Substanz und Schmelz, die trotzdem frisch und nicht schwerfällig wirken.

    Gerade Weißweine profitieren von dieser Kombination: Der Lösslehm liefert Fülle und Frucht, der Mergel bringt Struktur und Spannung dazu.

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Der Name klingt ungewöhnlich, ist aber ziemlich logisch: Die Familie Bickelmaier wird bereits 1641 erstmals in einem Oestrich-Winkeler Kirchenbuch erwähnt und gehört damit zu den ältesten Vinnzerfamilien des Rheingaus. Hinter dem Weingut stehen heute Jennifer und Bernhard Bickelmaier, die aus der langen Familiengeschichte kein verstaubtes Traditionsmuseum machen, sondern ein modernes Weingut mit klarer Handschrift.

Bernhard kümmert sich um Weinberge und Keller, Jennifer behält Gestaltung, Logistik und das große Ganze im Blick. Der Schwerpunkt liegt auf Riesling, ergänzt durch weniger typische Rheingauer Sorten wie Kerner, Roten Riesling oder Silvaner. Ihr gemeinsames Ziel: frische, lagentypische Weine, die unkompliziert Spaß machen und Wein nicht unnötig elitär erscheinen lassen.

Kurz gesagt: viel Tradition im Namen, aber kein Staub auf der Flasche.

Über die Region 🗺️

Der Rheingau ist klein, beim Riesling aber ganz vorne dabei. Zwischen Wiesbaden und Lorch zieht sich das Anbaugebiet am Rhein entlang. Weil der Fluss hier für einige Kilometer nach Westen fließt, liegen viele Weinberge auf sonnenreichen Südhängen. Der Rhein speichert zusätzlich Wärme und sorgt gemeinsam mit dem vergleichsweise milden Klima für eine lange Reifezeit.

Fast 80 Prozent der Rebfläche sind mit Riesling bepflanzt. Keine andere deutsche Weinregion setzt anteilig so konsequent auf diese Rebsorte. Je nach Lage trifft sie im Rheingau auf Löss, Lehm, Mergel, Quarzit oder Schiefer und zeigt entsprechend unterschiedliche Seiten: von schlank und mineralisch bis saftig, kräftig oder fruchtsüß. Auch Spätburgunder spielt eine wichtige Rolle, besonders rund um Assmannshausen.

Also, wir merken uns: viel Riesling, viele unterschiedliche Böden und eine ziemlich ideale Lage am Rhein.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 293 kj
Brennwert kcal 70 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 2,8 g
davon davon Zucker 2 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von:
Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz

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