Elbling – 2025 – Bio Weingut Beck-Winter

Trockener Bio-Elbling aus weißen und roten Elbling-Trauben mehrerer Nittler Parzellen. Zitrus, Quitte und Apfel treffen auf 6,3 g/l Säure, 6,8 g/l Restzucker und 11,5 % vol. Alkohol.

Wein Steckbrief:

Artikelnummer
1582
Bezeichnung
Wein
Weinart
Weißwein
Jahrgang
2025
Qualitätsstufe
Qualitätswein (Q.b.A)
Anbauregion
Mosel
Rebsorte
Elbling
Restsüße
6.8g/l
Säuregehalt
6.3g/l
Aromen
Zitrusfrüchte, Quitte, Apfel
Geschmack
Spritzig, Saftig, Trocken
Verschluss
Drehverschluss, Kronkorken, Naturkork
Alkoholgehalt
11.5 vol. %
Optimale Trinktemperatur
7 °C.

Preis: € 9,10

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

Verfügbarkeit: 24 vorrätig

- +

Restsüße: 6.8g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 6.3g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Nicht deine Welt?

Dann geh doch 👉 Switche ganz easy in eine andere Wein Welt – dieser Wein auf deinem Level:

Über diesen Wein 🔎

Der Elbling 2025 verbindet weiße und rote Elbling-Trauben aus mehreren kleinen Parzellen rund um Nittel.

Aromatisch zeigt er sich mit Zitrusfrucht, Quitte und Apfel. Der Vinnzer beschreibt ihn als frisch, lebendig und saftig, mit einer deutlich spritzigen Säure.

Mit 6,8 g/l Restzucker und 6,3 g/l Säure liegen die beiden Werte nah beieinander. Trotz des vorhandenen Restzuckers ist der Wein als trocken eingestuft; die Säure prägt die frische, lebendige Stilistik deutlich mit.

Mit 11,5 % vol. Alkohol bleibt er eher leicht und passt damit ziemlich gut zum klassischen Profil der Rebsorte.

Der Untergrund aus Muschelkalk und Dolomitstein ist typisch für die Obermosel und ebenso eng mit Elbling verbunden wie die Region selbst.

Unterm Strich: ein schlanker, saftiger Elbling mit Zitrus, Quitte und Apfel, lebendiger Säure und ziemlich viel Obermosel-DNA.

Über die Rebsorte 🍇

Elbling ist die älteste Rebsorte, die in Deutschland noch kommerziell im Glas landet — und sie war einmal die wichtigste. Um 1800 standen schätzungsweise drei Viertel der deutschen Rebfläche unter Elbling. Heute sind es 440 Hektar, also 0,4 Prozent; Riesling und Silvaner haben ihn systematisch verdrängt.

Dabei sind Elbling und Riesling eng verwandt. Beide entstanden aus einer Kreuzung von Weißem Heunisch mit einem Traminer-Sämling — dieselbe Konstellation, zwei völlig unterschiedliche Karrieren. Dass der eine heute Prestige bedeutet und der andere Nische, ist Geschichte, nicht Genetik.

Im Weinberg ist die Sorte anspruchsloser als der Riesling, aber nicht pflegeleicht: Die dichtbeerige Traube mit dünner Schale ist anfällig für Oidium und Peronospora. Sie reift früh, trägt reichlich und behält ihre typische Frische am besten auf Muschelkalk. Genau deshalb ist die Obermosel ihr letztes großes Zuhause — in Nittel liegt der Elbling-Anteil bei 75 Prozent der Rebfläche.

Sensorisch ist das Profil klar: kräftige Säure, Zitrone und Apfel im Kern, dazu Quitte und gelegentlich eine Mandelnote. Leichtigkeit ist hier kein Substanzmangel, sondern Sortencharakter. Ein großer Teil der Ernte geht traditionell in Sekt, wo die hohe Säure als Gerüst dient — reinsortige Stillweine sind entsprechend selten.

Eine Besonderheit: Der Rote Elbling ist eine rottraubige Mutation und gilt trotzdem als Weißweinsorte.

Elbling gibt es tatsächlich in Weiß und Rot. Roter Elbling gilt trotzdem als Weißweinsorte und kann leicht lachsfarbene Weine ergeben. Beck-Winter kombiniert für diesen Wein Trauben beider Varianten aus mehreren kleinen Nittler Parzellen.

Über Lage und Boden 📍

Nittler Weinberge
Die Trauben für diesen Elbling stammen nicht aus einer einzelnen Lage, sondern aus mehreren kleinen Parzellen rund um Nittel. Nittel liegt an der Obermosel direkt gegenüber von Luxemburg und gehört zu den Orten, in denen Elbling besonders fest zur Weintradition gehört. Die Landschaft unterscheidet sich deutlich von den berühmten Schiefersteillagen der Mittelmosel: Rund um Nittel prägen helle Kalk- und Dolomitfelsen das Bild, die Weinberge sind vielerorts sanfter geneigt. Elbling gehört hier seit Jahrhunderten zu den prägenden Rebsorten der Region.
Boden: 
  • Muschelkalk und Dolomitstein

    Muschelkalk und Dolomitstein sind kalkreiche Gesteine, die aus Ablagerungen ehemaliger Meere entstanden sind. Muschelkalk enthält häufig Überreste von Muscheln und anderen Meerestieren, während Dolomitstein zusätzlich besonders viel Magnesium enthält.

    Durch die Verwitterung entstehen oft helle, steinige und kalkreiche Böden. Sie können Wasser gut ableiten, je nach Bodentiefe aber trotzdem Feuchtigkeit in tieferen Schichten speichern. Die Weinpflanzen müssen deshalb häufig tief wurzeln, um an Wasser und Nährstoffe zu gelangen.
    Kalkreiche Böden besitzen meist einen höheren pH-Wert und beeinflussen dadurch, welche Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar sind.

    Im Weinbau werden Muschelkalk- und Dolomitböden häufig mit frischen, klar strukturierten Weinen in Verbindung gebracht. Wie sich ein Wein tatsächlich entwickelt, hängt aber genauso von Rebsorte, Klima, Jahrgang und Ausbau ab.

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Ganz im Süden der Mosel, dort wo Deutschland, Luxemburg und Frankreich fast aneinanderstoßen, liegt Nittel. Genau hier macht die Familie Beck-Winter Wein – inzwischen in fünfter Generation. Daniel Beck führt das Weingut gemeinsam mit seinem Vater und hat dabei ein ziemlich klares Ziel: Weine machen, die nicht kompliziert tun, sondern einfach Spaß machen.

Bio ist hier keine neue Idee, sondern seit 1982 Teil des Weinguts. Statt gegen die Natur zu arbeiten, setzt Beck-Winter auf Reben, die gut mit ihr klarkommen: moderne PIWIs, Burgunder-Klassiker und den Mosel-Original Elbling. Das spart im Weinberg oft Pflanzenschutz und bringt gleichzeitig richtig spannende Weine ins Glas.

Ob fruchtiger Weißwein, Rosé oder Crémant: Bei Beck-Winter geht es um ehrliche Weine mit Charakter und um die Frage, ob man gern noch ein Glas trinken möchte. Spoiler: meistens ja.

Über die Region 🗺️

Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.

Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.

Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Bio-Trauben, Konservierungsstoffe (Sulfite).

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 293 kj
Brennwert kcal 70 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 0,7 g
davon davon Zucker 0,7 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von:
Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz

Warenkorb
Nach oben scrollen