Blanc de Blanc 2025 – Bio Weingut Beck-Winter

Trockene Bio-Cuvée aus Sauvignac, Sauvitage und Souvignier Gris. 7,6 g/l Restzucker treffen auf 6,5 g/l Säure – fruchtbetont, frisch und mit schlankem Alkohol von 11,5 % vol.

Wein Steckbrief:

Artikelnummer
1562
Bezeichnung
Wein
Weinart
Weißwein
Jahrgang
2025
Qualitätsstufe
Qualitätswein (Q.b.A)
Anbauregion
Mosel
Rebsorte
Sauvignac, Sauvitage, Souvignier Gris
Restsüße
7.6g/l
Säuregehalt
6.5g/l
Aromen
Exotische Frucht, Aprikose, Apfel
Geschmack
Frisch, Fruchtig, Trocken
Verschluss
Drehverschluss
Alkoholgehalt
11.5 vol. %
Optimale Trinktemperatur
10 °C.

Preis: € 10,50

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

Verfügbarkeit: 24 vorrätig

- +

Restsüße: 7.6g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 6.5g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

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Über diesen Wein 🔎

Der Blanc de Blanc 2025 ist eine trockene Weißweincuvée aus Sauvignac, Sauvitage und Souvignier Gris – drei sogenannten PIWI-Rebsorten.

Mit 7,6 g/l Restzucker und 6,5 g/l Säure bewegt sich der Wein in einer frischen, fruchtbetonten Balance. Der vergleichsweise moderate Alkohol von 11,5 % vol. unterstützt die eher leichte Stilistik.

Aromatisch bringen die drei Sorten einiges mit: Sauvignac ist für Apfel, Aprikose und exotische Frucht bekannt, Souvignier Gris kann gelbe Frucht und Quitte beisteuern, während Sauvitage häufig mit frischer, Sauvignon-artiger Aromatik beschrieben wird.

Ausgebaut wird die Cuvée im Edelstahltank. Damit steht hier die Frucht im Vordergrund, ohne zusätzliche Aromen aus Holz.

Der Wein ist außerdem bio-zertifiziert nach DE-ÖKO-022 und vegan.

Unterm Strich: eine trockene PIWI-Cuvée mit fruchtiger Aromatik, lebendiger Säure, moderatem Alkohol und einem klaren Fokus auf moderne, robuste Rebsorten.

Über die Rebsorte 🍇

Sauvignac, Sauvitage und Souvignier Gris gehören zu den pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, kurz PIWIs. Sie besitzen eine erhöhte Widerstandskraft gegen Pilzkrankheiten wie Echten und Falschen Mehltau und ermöglichen dadurch einen Weinbau mit deutlich weniger Pflanzenschutzmaßnahmen.

Sensorisch bringen die drei Sorten unterschiedliche Schwerpunkte mit. Sauvignac ist aromatisch und zeigt häufig Apfel, Aprikose, Maracuja und andere exotische Früchte. Sauvitage verbindet eine frische, Sauvignon-ähnliche Aromatik mit reifer Frucht, etwa Stachelbeere und exotischen Noten, und wird meist mit einer eher milden Säure beschrieben.

Souvignier Gris fällt häufig etwas kräftiger und stoffiger aus. Typisch sind gelbe Früchte wie Aprikose, Quitte oder Honigmelone; die Weine können außerdem einen cremigeren Charakter entwickeln und erinnern stilistisch teilweise an Weiß- oder Grauburgunder.

Zusammen zeigen die drei Sorten ziemlich gut, dass PIWI nicht für einen bestimmten Weingeschmack steht, sondern für robustere Reben mit ganz unterschiedlichen Weinprofilen.

PIWI steht für „pilzwiderstandsfähige Rebsorte“. Diese Trauben sind von Natur aus robuster gegen bestimmte Pilzkrankheiten – dadurch können im Weinberg deutlich weniger Pflanzenschutzmaßnahmen nötig sein.

Über Lage und Boden 📍

Südliche Weinmosel – Nittel
Nittel ist mit 290 ha die größte Weinbaugemeinde der Obermosel und das Zentrum des deutschen Elbling-Anbaus — rund drei Viertel der Rebfläche. Die vier Einzellagen des Ortes heißen Rochusfels, Hubertusberg, Leiterchen und Blümchen, alle Teil der Großlage Gipfel, benannt nach dem Nitteler Hausberg, die knapp 1.000 ha über zwölf Gemeinden umfasst. Prägend sind die Dolomit- und Kalksteinfelsen, zwischen denen der Ort liegt — der Nitteler Fels ist Naturschutzgebiet mit eigenem Orchideenvorkommen. Das Mikroklima gilt als das wärmste der Mosel; Weiß- und Grauburgunder gedeihen hier ähnlich gut wie der Elbling.
Boden: 
  • Muschelkalk und Dolomitstein

    Muschelkalk und Dolomitstein sind kalkreiche Gesteine, die aus Ablagerungen ehemaliger Meere entstanden sind. Muschelkalk enthält häufig Überreste von Muscheln und anderen Meerestieren, während Dolomitstein zusätzlich besonders viel Magnesium enthält.

    Durch die Verwitterung entstehen oft helle, steinige und kalkreiche Böden. Sie können Wasser gut ableiten, je nach Bodentiefe aber trotzdem Feuchtigkeit in tieferen Schichten speichern. Die Weinpflanzen müssen deshalb häufig tief wurzeln, um an Wasser und Nährstoffe zu gelangen.
    Kalkreiche Böden besitzen meist einen höheren pH-Wert und beeinflussen dadurch, welche Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar sind.

    Im Weinbau werden Muschelkalk- und Dolomitböden häufig mit frischen, klar strukturierten Weinen in Verbindung gebracht. Wie sich ein Wein tatsächlich entwickelt, hängt aber genauso von Rebsorte, Klima, Jahrgang und Ausbau ab.

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Ganz im Süden der Mosel, dort wo Deutschland, Luxemburg und Frankreich fast aneinanderstoßen, liegt Nittel. Genau hier macht die Familie Beck-Winter Wein – inzwischen in fünfter Generation. Daniel Beck führt das Weingut gemeinsam mit seinem Vater und hat dabei ein ziemlich klares Ziel: Weine machen, die nicht kompliziert tun, sondern einfach Spaß machen.

Bio ist hier keine neue Idee, sondern seit 1982 Teil des Weinguts. Statt gegen die Natur zu arbeiten, setzt Beck-Winter auf Reben, die gut mit ihr klarkommen: moderne PIWIs, Burgunder-Klassiker und den Mosel-Original Elbling. Das spart im Weinberg oft Pflanzenschutz und bringt gleichzeitig richtig spannende Weine ins Glas.

Ob fruchtiger Weißwein, Rosé oder Crémant: Bei Beck-Winter geht es um ehrliche Weine mit Charakter und um die Frage, ob man gern noch ein Glas trinken möchte. Spoiler: meistens ja.

Über die Region 🗺️

Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.

Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.

Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Leider stehen uns keine Zutaten zur Verfügung

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 293 kj
Brennwert kcal 70 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 0,8 g
davon davon Zucker 0,8 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von:
Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz

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