Riesling halbtrocken – 2024

Klassischer Riesling mit Apfel, Zitrus und feinem mineralischen Eindruck. 16,9 g/l Restzucker treffen auf 7,5 g/l Säure – deshalb bleibt er fruchtig und frisch, statt deutlich süß zu wirken.
Bei 9° am besten
11,5 % vol Alkoholgehalt

Mineralisch, Zitrus, Apfel

Halbtrocken, Frisch, Fruchtig

Säure trifft Restsüße

Preis: € 8,00

Produkt enthält: 1 l

inkl. 19 % MwSt.

- +

Nicht deine Welt?

Dann geh doch 👉 Switche ganz easy in eine andere Wein Welt – dieser Wein auf deinem Level:

Über den Wein

Dieser Riesling zeigt ziemlich gut, warum Süße und Säure immer zusammen betrachtet werden sollten.
Mit 16,9 g/l Restzucker steckt durchaus etwas Süße im Wein. Gleichzeitig bringt Riesling hier 7,5 g/l Säure mit. Die beiden Eindrücke arbeiten gegeneinander: Die Restsüße nimmt der Säure etwas von ihrer Schärfe, während die Säure verhindert, dass der Wein deutlich süß wirkt.
Dazu kommen die klassischen Aromen von Apfel und reifer Zitrusfrucht sowie ein fein-mineralischer Eindruck. Der Körper bleibt eher schlank, wodurch der Wein trotz der Restsüße nicht schwer wirkt.
Ausgebaut wird er im Edelstahltank. Edelstahl bringt selbst keine Holz- oder Röstaromen mit – dadurch bleiben Frucht, Säure und die typische Riesling-Art ziemlich klar im Vordergrund.
Unterm Strich also tatsächlich ziemlich klassischer Riesling: Frucht, deutliche Säure und genug Restsüße, um das Ganze etwas weicher abzufangen.

Riesling kann erstaunlich lange durchhalten: Gute Exemplare entwickeln sich über Jahrzehnte weiter. Säure hilft dabei – sie sorgt nicht nur für Frische, sondern kann auch ordentlich beim Altern helfen.

Passt zu:

Vinnfreds Wein Steckbrief:

Restsüße: 16.9g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 7.5g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Über Lage und Boden 📍

  • Löss über Lehm

    Löss über Lehm ist einer der klassischen Weinbauböden – warm, tiefgründig und gut wasserspeichernd. Löss heizt sich schnell auf und gibt die Wärme gleichmäßig ab, was den Trauben eine ruhige, gleichmäßige Reife ermöglicht. Der lehmhaltige Untergrund darunter hält Feuchtigkeit zurück und versorgt die Reben auch in trockenen Perioden zuverlässig. Die Kombination aus Wärme und Wasserhaushalt sorgt für ausgereifte Frucht und eine stabile Säurestruktur im Wein.

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Michael Schaurer führt das Familienweingut in Insheim in der vierten Generation. Insheim liegt an der Südlichen Weinstraße, im wärmsten Zipfel Deutschlands, wo hinter dem nächsten Hügel schon das Elsass beginnt. Die Reben stehen im eigenen Wingert — so nennt man den Weinberg in der Pfalz — an einem Südhang der Lage Insheimer Schäfergarten.

Wer hier durch den Keller geht, geht durch zwei Welten. Auf der einen Seite rund 200.000 Liter Fassungsvermögen in Edelstahl: Dort reifen die Weißweine, weil Stahl nichts hinzufügt und deshalb Frische und Frucht konserviert. Auf der anderen Seite Holz- und Barriquefässer, in denen die Rotweine fast ausschließlich zwölf Monate liegen. Diese Zeit bringt Komplexität, und die Aromenpalette reicht entsprechend von Waldbeere über Kirsche bis zu rauchigem Chili.

Der älteste Kellerbereich stammt noch aus der Gründerzeit. Die klassischen Holzfässer darin wurden 2008 neu aufgebaut — alte Substanz, neu bespielt. Dasselbe Muster zieht sich durch den ganzen Betrieb: Die Brennerei wurde im Jahr 2000 modernisiert, die Vinothek 2013 fertiggestellt, über 120 Quadratmeter mit Naturschieferboden und Möbeln aus Pfälzer Eiche.

Denn Schaurer macht nicht nur Wein. Aus Trester und Wein entstehen Brände, aus Mirabelle, Williams Birne, Quitte und Himbeere Obstbrände, dazu Sekt, Secco, Liköre und Traubensaft. Für einen Familienbetrieb dieser Größe ist das eine ungewöhnliche Bandbreite — und sie erklärt, warum im Sortiment neben einem trockenen Syrah aus dem Barrique auch ein Literwein für den Feierabend steht.

Über die Region 🗺️

Die Pfalz ist die zweitgrößte Weinregion Deutschlands – und eine der sonnigsten. Der Pfälzerwald im Westen hält Regen und Wind ab, die Rheinebene im Osten speichert Wärme: Das Ergebnis ist ein Klima, das sich fast mediterran anfühlt, mit milden Wintern und langen, warmen Sommern. Kein Wunder, dass hier nicht nur Reben, sondern auch Mandeln, Feigen und Esskastanien wachsen. Die Böden wechseln je nach Lage zwischen Sandstein, Löss, Lehm und Kalk – was die Pfalz so vielseitig macht: Hier wachsen sowohl elegante Rieslinge als auch kräftige Rotweine, die in anderen deutschen Regionen so nicht funktionieren würden.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Kohlendioxid, Konservierungsstoffe (Sulfite, Glycerin), Stabilisatoren (Metaweinsäure).

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 g

Brennwert kj 312 kj
Brennwert kcal 75 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 2,6 g
davon davon Zucker 1,7 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz.

Klassischer Riesling mit Apfel, Zitrus und feinem mineralischen Eindruck. 16,9 g/l Restzucker treffen auf 7,5 g/l Säure – deshalb bleibt er fruchtig und frisch, statt deutlich süß zu wirken.

Aromen & Geschmack:

Mineralisch, Zitrus, Apfel

Halbtrocken, Frisch, Fruchtig

Säure trifft Restsüße

Preis: € 8,00

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 1 l

Wein Steckbrief:

Restsüße: 16.9g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein:

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 7.5g/l

So viel Säure befindet sich im Wein:

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage:

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Beschreibung:

Dieser Riesling zeigt ziemlich gut, warum Süße und Säure immer zusammen betrachtet werden sollten. Mit 16,9 g/l Restzucker steckt durchaus etwas Süße im Wein. Gleichzeitig bringt Riesling hier 7,5 g/l Säure mit. Die beiden Eindrücke arbeiten gegeneinander: Die Restsüße nimmt der Säure etwas von ihrer Schärfe, während die Säure verhindert, dass der Wein deutlich süß wirkt. Dazu kommen die klassischen Aromen von Apfel und reifer Zitrusfrucht sowie ein fein-mineralischer Eindruck. Der Körper bleibt eher schlank, wodurch der Wein trotz der Restsüße nicht schwer wirkt. Ausgebaut wird er im Edelstahltank. Edelstahl bringt selbst keine Holz- oder Röstaromen mit – dadurch bleiben Frucht, Säure und die typische Riesling-Art ziemlich klar im Vordergrund. Unterm Strich also tatsächlich ziemlich klassischer Riesling: Frucht, deutliche Säure und genug Restsüße, um das Ganze etwas weicher abzufangen.
Riesling kann erstaunlich lange durchhalten: Gute Exemplare entwickeln sich über Jahrzehnte weiter. Säure hilft dabei – sie sorgt nicht nur für Frische, sondern kann auch ordentlich beim Altern helfen.

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Michael Schaurer führt das Familienweingut in Insheim in der vierten Generation. Insheim liegt an der Südlichen Weinstraße, im wärmsten Zipfel Deutschlands, wo hinter dem nächsten Hügel schon das Elsass beginnt. Die Reben stehen im eigenen Wingert — so nennt man den Weinberg in der Pfalz — an einem Südhang der Lage Insheimer Schäfergarten.

Wer hier durch den Keller geht, geht durch zwei Welten. Auf der einen Seite rund 200.000 Liter Fassungsvermögen in Edelstahl: Dort reifen die Weißweine, weil Stahl nichts hinzufügt und deshalb Frische und Frucht konserviert. Auf der anderen Seite Holz- und Barriquefässer, in denen die Rotweine fast ausschließlich zwölf Monate liegen. Diese Zeit bringt Komplexität, und die Aromenpalette reicht entsprechend von Waldbeere über Kirsche bis zu rauchigem Chili.

Der älteste Kellerbereich stammt noch aus der Gründerzeit. Die klassischen Holzfässer darin wurden 2008 neu aufgebaut — alte Substanz, neu bespielt. Dasselbe Muster zieht sich durch den ganzen Betrieb: Die Brennerei wurde im Jahr 2000 modernisiert, die Vinothek 2013 fertiggestellt, über 120 Quadratmeter mit Naturschieferboden und Möbeln aus Pfälzer Eiche.

Denn Schaurer macht nicht nur Wein. Aus Trester und Wein entstehen Brände, aus Mirabelle, Williams Birne, Quitte und Himbeere Obstbrände, dazu Sekt, Secco, Liköre und Traubensaft. Für einen Familienbetrieb dieser Größe ist das eine ungewöhnliche Bandbreite — und sie erklärt, warum im Sortiment neben einem trockenen Syrah aus dem Barrique auch ein Literwein für den Feierabend steht.

Die Pfalz ist die zweitgrößte Weinregion Deutschlands – und eine der sonnigsten. Der Pfälzerwald im Westen hält Regen und Wind ab, die Rheinebene im Osten speichert Wärme: Das Ergebnis ist ein Klima, das sich fast mediterran anfühlt, mit milden Wintern und langen, warmen Sommern. Kein Wunder, dass hier nicht nur Reben, sondern auch Mandeln, Feigen und Esskastanien wachsen. Die Böden wechseln je nach Lage zwischen Sandstein, Löss, Lehm und Kalk – was die Pfalz so vielseitig macht: Hier wachsen sowohl elegante Rieslinge als auch kräftige Rotweine, die in anderen deutschen Regionen so nicht funktionieren würden.

  • Löss über Lehm

    Löss über Lehm ist einer der klassischen Weinbauböden – warm, tiefgründig und gut wasserspeichernd. Löss heizt sich schnell auf und gibt die Wärme gleichmäßig ab, was den Trauben eine ruhige, gleichmäßige Reife ermöglicht. Der lehmhaltige Untergrund darunter hält Feuchtigkeit zurück und versorgt die Reben auch in trockenen Perioden zuverlässig. Die Kombination aus Wärme und Wasserhaushalt sorgt für ausgereifte Frucht und eine stabile Säurestruktur im Wein.

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Kohlendioxid, Konservierungsstoffe (Sulfite, Glycerin), Stabilisatoren (Metaweinsäure).

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 g

Brennwert kj 312 kj
Brennwert kcal 75 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 2,6 g
davon davon Zucker 1,7 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g
Qualitätsstufe

Jahrgang

Weinart

Verschluss

Drehverschluss

Lebensmittelbezeichnung

Wein

Lebensmittelunternehmer

Weingut Michael Schaurer

Herkunftsort

Insheim, Pfalz

Alkoholgehalt

11,5 % vol

Nettofüllmenge

1 l

Ziemlich sicher auch was für dich...

Aus Rot wird Weiss - Blanc de Noir

Weißer Wein aus roten Trauben, bidde wa?

Low-Key unterschätzte Weine

Bacchus, Scheurebe, Müller-Thurgau – die underdogs der deutschen Weinwelt.

Phantastische Rebsorten (und wo sie zu finden sind)

Hier landet alles, was ein bisschen aus der Reihe tanzt:...

Wein, über den man reden kann

Falls jemand fragt: „Und – was trinken wir da eigentlich?"

Das könnte dir auch gefallen …

Warenkorb
Nach oben scrollen