Cuvée „aus drei“ trocken 2023

Drei rote Rebsorten, Maischegärung und Reife im großen Holzfass – trotzdem wirkt die Cuvée eher samtig als kantig. Frucht, feine Säure und gut eingebundene Gerbstoffe halten sie in Balance.
Bei 17° am besten
13 % vol Alkoholgehalt

Pflaume, Brombeere, Cassis

Fruchtig, Samtig, Trocken

Drei Sorten, gemeinsam gereift

Preis: € 10,50

Produkt enthält: 1 l

inkl. 19 % MwSt.

- +

Nicht deine Welt?

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Über den Wein

Bei „aus drei“ treffen Syrah, Cabernet Sauvignon und Merlot aufeinander – und die drei bringen ziemlich unterschiedliche Eigenschaften mit.

Cabernet Sauvignon sorgt vor allem für Struktur und Gerbstoff. Syrah bringt dunkle Frucht und Würze mit, während Merlot eher Fülle und eine weichere Textur ergänzt.

Danach kommt das große Holzfass ins Spiel. Anders als ein kleines Barrique hat ein großes Fass im Verhältnis zum Wein weniger Holzoberfläche. Dadurch steht nicht unbedingt kräftiger Holzgeschmack im Vordergrund. Viel wichtiger ist hier die Reifezeit: Die Gerbstoffe können sich besser verbinden und dadurch geschmeidiger wirken.

Genau das merkt man im Mund. Der Wein hat Struktur, hinterlässt aber vergleichsweise wenig von diesem trockenen, pelzigen Gefühl auf der Zunge.

Dazu kommen 6,2 g/l Säure, die dem Wein Frische geben, und 5,9 g/l Restzucker. Die Cuvée bleibt trocken, wirkt aber nicht streng oder kantig.

Auch die 13 % vol. drängen sich geschmacklich nicht nach vorne. Zusammen entsteht so ein Rotwein, der gleichzeitig fruchtig, samtig und strukturiert wirkt.

Kurz: Drei eher kräftige Rebsorten werden hier nicht einfach übereinandergestapelt – Merlot rundet ab, Cabernet gibt Halt, Syrah bringt Würze und das große Holzfass verbindet das Ganze.

Ein Fuder ist ein ziemlich großes Holzfass. Weil darin im Verhältnis weniger Wein direkt am Holz liegt als im kleinen Barrique, kann die Reife stärker wirken als der eigentliche Holzgeschmack.

Passt zu:

Vinnfreds Wein Steckbrief:

Restsüße: 5.9g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 6.2g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: kräftig

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Rebsorte 🍇

Diese drei roten Rebsorten ergänzen sich ziemlich gut: Syrah bringt meist dunkle Früchte und viel Würze mit – typisch ist auch schwarzer Pfeffer. Cabernet Sauvignon sorgt eher für Struktur, kräftigere Tannine und Aromen wie Cassis oder dunkle Beeren. Merlot bringt Fülle und vergleichsweise weiche Tannine mit.

Als Cuvée kann daraus ein kräftiger, fruchtiger und würziger Rotwein entstehen: Syrah bringt Würze, Cabernet Sauvignon gibt Struktur und Merlot rundet die kräftigeren Seiten etwas ab. Wie genau die Mischung am Ende schmeckt, hängt natürlich vom Verhältnis der drei Sorten und vom Ausbau ab.

Über Lage und Boden 📍

  • Nicht näher ausgewiesen

    Deutschlands Weinberge liegen auf ganz unterschiedlichen Böden – zum Beispiel Löss, Lehm, Kalk, Schiefer oder Sandstein. Sie unterscheiden sich darin, wie schnell sie sich erwärmen und wie gut sie Wasser und Nährstoffe speichern.
    Das beeinflusst die Bedingungen, unter denen die Trauben wachsen und reifen. Welcher Boden bei diesem Wein konkret darunterliegt, ist allerdings nicht angegeben. Deshalb ordnen wir ihm bewusst keinen bestimmten Bodentyp zu.

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Michael Schaurer führt das Familienweingut in Insheim in der vierten Generation. Insheim liegt an der Südlichen Weinstraße, im wärmsten Zipfel Deutschlands, wo hinter dem nächsten Hügel schon das Elsass beginnt. Die Reben stehen im eigenen Wingert — so nennt man den Weinberg in der Pfalz — an einem Südhang der Lage Insheimer Schäfergarten.

Wer hier durch den Keller geht, geht durch zwei Welten. Auf der einen Seite rund 200.000 Liter Fassungsvermögen in Edelstahl: Dort reifen die Weißweine, weil Stahl nichts hinzufügt und deshalb Frische und Frucht konserviert. Auf der anderen Seite Holz- und Barriquefässer, in denen die Rotweine fast ausschließlich zwölf Monate liegen. Diese Zeit bringt Komplexität, und die Aromenpalette reicht entsprechend von Waldbeere über Kirsche bis zu rauchigem Chili.

Der älteste Kellerbereich stammt noch aus der Gründerzeit. Die klassischen Holzfässer darin wurden 2008 neu aufgebaut — alte Substanz, neu bespielt. Dasselbe Muster zieht sich durch den ganzen Betrieb: Die Brennerei wurde im Jahr 2000 modernisiert, die Vinothek 2013 fertiggestellt, über 120 Quadratmeter mit Naturschieferboden und Möbeln aus Pfälzer Eiche.

Denn Schaurer macht nicht nur Wein. Aus Trester und Wein entstehen Brände, aus Mirabelle, Williams Birne, Quitte und Himbeere Obstbrände, dazu Sekt, Secco, Liköre und Traubensaft. Für einen Familienbetrieb dieser Größe ist das eine ungewöhnliche Bandbreite — und sie erklärt, warum im Sortiment neben einem trockenen Syrah aus dem Barrique auch ein Literwein für den Feierabend steht.

Über die Region 🗺️

Die Pfalz ist die zweitgrößte Weinregion Deutschlands – und eine der sonnigsten. Der Pfälzerwald im Westen hält Regen und Wind ab, die Rheinebene im Osten speichert Wärme: Das Ergebnis ist ein Klima, das sich fast mediterran anfühlt, mit milden Wintern und langen, warmen Sommern. Kein Wunder, dass hier nicht nur Reben, sondern auch Mandeln, Feigen und Esskastanien wachsen. Die Böden wechseln je nach Lage zwischen Sandstein, Löss, Lehm und Kalk – was die Pfalz so vielseitig macht: Hier wachsen sowohl elegante Rieslinge als auch kräftige Rotweine, die in anderen deutschen Regionen so nicht funktionieren würden.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Konservierungsstoffe (Sulfite, Glycerin), Stabilisatoren (Metaweinsäure).

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 315 kj
Brennwert kcal 76 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 1,5 g
davon davon Zucker < 0,5 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz.

Drei rote Rebsorten, Maischegärung und Reife im großen Holzfass – trotzdem wirkt die Cuvée eher samtig als kantig. Frucht, feine Säure und gut eingebundene Gerbstoffe halten sie in Balance.

Aromen & Geschmack:

Pflaume, Brombeere, Cassis

Fruchtig, Samtig, Trocken

Drei Sorten, gemeinsam gereift

Preis: € 10,50

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 1 l

Wein Steckbrief:

Restsüße: 5.9g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein:

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 6.2g/l

So viel Säure befindet sich im Wein:

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: kräftig

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage:

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Beschreibung:

Bei „aus drei“ treffen Syrah, Cabernet Sauvignon und Merlot aufeinander – und die drei bringen ziemlich unterschiedliche Eigenschaften mit. Cabernet Sauvignon sorgt vor allem für Struktur und Gerbstoff. Syrah bringt dunkle Frucht und Würze mit, während Merlot eher Fülle und eine weichere Textur ergänzt. Danach kommt das große Holzfass ins Spiel. Anders als ein kleines Barrique hat ein großes Fass im Verhältnis zum Wein weniger Holzoberfläche. Dadurch steht nicht unbedingt kräftiger Holzgeschmack im Vordergrund. Viel wichtiger ist hier die Reifezeit: Die Gerbstoffe können sich besser verbinden und dadurch geschmeidiger wirken. Genau das merkt man im Mund. Der Wein hat Struktur, hinterlässt aber vergleichsweise wenig von diesem trockenen, pelzigen Gefühl auf der Zunge. Dazu kommen 6,2 g/l Säure, die dem Wein Frische geben, und 5,9 g/l Restzucker. Die Cuvée bleibt trocken, wirkt aber nicht streng oder kantig. Auch die 13 % vol. drängen sich geschmacklich nicht nach vorne. Zusammen entsteht so ein Rotwein, der gleichzeitig fruchtig, samtig und strukturiert wirkt. Kurz: Drei eher kräftige Rebsorten werden hier nicht einfach übereinandergestapelt – Merlot rundet ab, Cabernet gibt Halt, Syrah bringt Würze und das große Holzfass verbindet das Ganze.
Ein Fuder ist ein ziemlich großes Holzfass. Weil darin im Verhältnis weniger Wein direkt am Holz liegt als im kleinen Barrique, kann die Reife stärker wirken als der eigentliche Holzgeschmack.

Über die Rebsorte 🍇

Diese drei roten Rebsorten ergänzen sich ziemlich gut: Syrah bringt meist dunkle Früchte und viel Würze mit – typisch ist auch schwarzer Pfeffer. Cabernet Sauvignon sorgt eher für Struktur, kräftigere Tannine und Aromen wie Cassis oder dunkle Beeren. Merlot bringt Fülle und vergleichsweise weiche Tannine mit.

Als Cuvée kann daraus ein kräftiger, fruchtiger und würziger Rotwein entstehen: Syrah bringt Würze, Cabernet Sauvignon gibt Struktur und Merlot rundet die kräftigeren Seiten etwas ab. Wie genau die Mischung am Ende schmeckt, hängt natürlich vom Verhältnis der drei Sorten und vom Ausbau ab.

Michael Schaurer führt das Familienweingut in Insheim in der vierten Generation. Insheim liegt an der Südlichen Weinstraße, im wärmsten Zipfel Deutschlands, wo hinter dem nächsten Hügel schon das Elsass beginnt. Die Reben stehen im eigenen Wingert — so nennt man den Weinberg in der Pfalz — an einem Südhang der Lage Insheimer Schäfergarten.

Wer hier durch den Keller geht, geht durch zwei Welten. Auf der einen Seite rund 200.000 Liter Fassungsvermögen in Edelstahl: Dort reifen die Weißweine, weil Stahl nichts hinzufügt und deshalb Frische und Frucht konserviert. Auf der anderen Seite Holz- und Barriquefässer, in denen die Rotweine fast ausschließlich zwölf Monate liegen. Diese Zeit bringt Komplexität, und die Aromenpalette reicht entsprechend von Waldbeere über Kirsche bis zu rauchigem Chili.

Der älteste Kellerbereich stammt noch aus der Gründerzeit. Die klassischen Holzfässer darin wurden 2008 neu aufgebaut — alte Substanz, neu bespielt. Dasselbe Muster zieht sich durch den ganzen Betrieb: Die Brennerei wurde im Jahr 2000 modernisiert, die Vinothek 2013 fertiggestellt, über 120 Quadratmeter mit Naturschieferboden und Möbeln aus Pfälzer Eiche.

Denn Schaurer macht nicht nur Wein. Aus Trester und Wein entstehen Brände, aus Mirabelle, Williams Birne, Quitte und Himbeere Obstbrände, dazu Sekt, Secco, Liköre und Traubensaft. Für einen Familienbetrieb dieser Größe ist das eine ungewöhnliche Bandbreite — und sie erklärt, warum im Sortiment neben einem trockenen Syrah aus dem Barrique auch ein Literwein für den Feierabend steht.

Die Pfalz ist die zweitgrößte Weinregion Deutschlands – und eine der sonnigsten. Der Pfälzerwald im Westen hält Regen und Wind ab, die Rheinebene im Osten speichert Wärme: Das Ergebnis ist ein Klima, das sich fast mediterran anfühlt, mit milden Wintern und langen, warmen Sommern. Kein Wunder, dass hier nicht nur Reben, sondern auch Mandeln, Feigen und Esskastanien wachsen. Die Böden wechseln je nach Lage zwischen Sandstein, Löss, Lehm und Kalk – was die Pfalz so vielseitig macht: Hier wachsen sowohl elegante Rieslinge als auch kräftige Rotweine, die in anderen deutschen Regionen so nicht funktionieren würden.

  • Nicht näher ausgewiesen

    Deutschlands Weinberge liegen auf ganz unterschiedlichen Böden – zum Beispiel Löss, Lehm, Kalk, Schiefer oder Sandstein. Sie unterscheiden sich darin, wie schnell sie sich erwärmen und wie gut sie Wasser und Nährstoffe speichern.
    Das beeinflusst die Bedingungen, unter denen die Trauben wachsen und reifen. Welcher Boden bei diesem Wein konkret darunterliegt, ist allerdings nicht angegeben. Deshalb ordnen wir ihm bewusst keinen bestimmten Bodentyp zu.

Zutaten:

Trauben, Saccharose, Konservierungsstoffe (Sulfite, Glycerin), Stabilisatoren (Metaweinsäure).

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 315 kj
Brennwert kcal 76 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate 1,5 g
davon davon Zucker < 0,5 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g
Qualitätsstufe

Jahrgang

Weinart

Verschluss

Drehverschluss

Lebensmittelbezeichnung

Wein

Lebensmittelunternehmer

Weingut Michael Schaurer

Herkunftsort

Insheim, Pfalz, DE

Alkoholgehalt

13 % vol

Nettofüllmenge

1 l

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