Sauvingnac trocken 2025 – Bio Weingut Beck-Winter

Trockener Bio-Sauvignac von der Mosel. Maracuja, Grapefruit und Litschi treffen auf 3,0 g/l Restzucker, 6,6 g/l Säure und moderate 12,0 % vol. Alkohol.

Wein Steckbrief:

Artikelnummer
1592
Bezeichnung
Wein
Weinart
Weißwein
Jahrgang
2025
Qualitätsstufe
Qualitätswein
Anbauregion
Mosel
Rebsorte
Sauvignac
Restsüße
2.1g/l
Säuregehalt
5.8g/l
Aromen
Maracuja, Grapefruit, Litschi
Geschmack
Frisch, Fruchtig, Trocken
Verschluss
Drehverschluss
Alkoholgehalt
12 vol. %
Optimale Trinktemperatur
10 °C.

Preis: € 10,50

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

- +

Restsüße: 2.1g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 5.8g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

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Über diesen Wein 🔎

Der Sauvignac 2025 ist ein trockener Bio-Weißwein aus einer noch vergleichsweise jungen PIWI-Rebsorte.

Aromatisch geht er deutlich in die exotische Richtung: Der Vinnzer beschreibt einen intensiven Duft von Maracuja, Grapefruit und Litschi. Auch am Gaumen stehen Maracuja und Grapefruit im Vordergrund, während Litschi eine etwas weichere, süßlich wirkende Fruchtnote ergänzt.

Mit 3,0 g/l Restzucker und 6,6 g/l Säure ist der Wein klar trocken und besitzt einen deutlichen Säuregegenpol zur intensiven Frucht.

Die 12,0 % vol. Alkohol halten ihn dabei im moderaten Bereich.

Sauvignac selbst ist ebenfalls spannend: In der Abstammung stecken Sauvignon Blanc und Riesling sowie ein Resistenzpartner. Dadurch verbindet die Sorte aromatische Eigenschaften klassischer Rebsorten mit einer höheren Widerstandsfähigkeit gegen bestimmte Pilzkrankheiten.

Unterm Strich: ein trockener, aromatischer Sauvignac mit Maracuja, Grapefruit und Litschi, klarer Frische und ausgeprägt exotischem Profil.

Über die Rebsorte 🍇

Sauvignac ist eine der jüngsten Rebsorten, die überhaupt in einer deutschen Weinflasche landen kann. Gezüchtet hat sie Valentin Blattner in Soyhières im Schweizer Jura — genetisch eine Neuzüchtung aus Sauvignon Blanc × Riesling, gekreuzt mit einer unbekannten resistenten Vaterpopulation. Nachgewiesen sind Gene von Vitis vinifera und Vitis amurensis, der ostasiatischen Amur-Rebe. Ihr Arbeitsname war VB Cal 6-04.

Die Arbeitsteilung im Erbgut ist der Schlüssel zur Sorte: Vinifera liefert die Aromatik, Amurensis die Widerstandskraft gegen Peronospora, Oidium und Botrytis. Und anders als bei älteren Kreuzungen wurde nicht ein einzelner Resistenzträger eingekreuzt, sondern über Mehrfachkreuzungen mehrere kombiniert — der Pilz stößt auf mehrere Hürden statt auf eine.

Im Weinberg verhält sich Sauvignac auffällig riesling-nah: mittelstarker Wuchs, lockerbeerige Traube in vergleichbarer Rispengröße, Reife etwa eine Woche vor dem Riesling. Der späte Austrieb senkt die Spätfrostgefahr. Die Lockerbeerigkeit ist dabei kein Detail, sondern der bauliche Grund für die Botrytis-Festigkeit — wo Beeren nicht aneinanderdrücken, findet Fäulnis weniger Einstiegspunkte.

Sensorisch liegt die Sorte je nach Standort und Ausbau irgendwo zwischen Riesling und Scheurebe. Typisch sind Aprikose, Apfel, Limette und Cassis; Beck-Winter nennt zusätzlich Litschi, Stachelbeere und Grapefruit. Die Cassis-Note ist der eigentliche Fingerabdruck: erinnert an Sauvignon Blanc, wirkt aber dunkler und weniger grasig.

Weil die Sorte Aromatik und Säurestruktur gleichzeitig mitbringt, funktioniert sie trocken ausgebaut ohne dünn zu werden — bei Beck-Winter 2,1 g/l Restzucker gegen 5,8 g/l Säure, ein Wein ohne jedes Zuckerpolster. Auf Muschelkalk kommt eine mineralische Straffheit dazu, die die Aromatik erdet. In Deutschland steht die Sorte bislang nur auf sehr kleiner Fläche.

Sauvignac klingt nicht zufällig nach Sauvignon: In seiner Abstammung stecken Sauvignon Blanc und Riesling plus ein pilzwiderstandsfähiger Kreuzungspartner. Gezüchtet wurde die Sorte 1991 in der Schweiz – ziemlich jung für eine Weinrebe.

Über Lage und Boden 📍

Südliche Weinmosel
Das BioWeingut Beck-Winter sitzt in Nittel an der Obermosel, direkt gegenüber von Luxemburg und nur wenige Kilometer von Frankreich entfernt. Die Region liegt im Dreiländereck Deutschland–Luxemburg–Frankreich und ist stark vom Moseltal geprägt. Rund um Nittel ziehen sich die Weinberge entlang des Flusses und über die umliegenden Hänge. Typisch für die Gegend sind helle Kalk- und Dolomitfelsen, ein vergleichsweise mildes Klima und Rebsorten wie Elbling, Burgunder und zunehmend auch PIWIs. Nittel selbst gehört zu den bekanntesten Weinorten der Obermosel und ist besonders eng mit Elbling und kalkreichen Böden verbunden.
Boden: 
  • Muschelkalk und Dolomitstein

    Muschelkalk und Dolomitstein sind kalkreiche Gesteine, die aus Ablagerungen ehemaliger Meere entstanden sind. Muschelkalk enthält häufig Überreste von Muscheln und anderen Meerestieren, während Dolomitstein zusätzlich besonders viel Magnesium enthält.

    Durch die Verwitterung entstehen oft helle, steinige und kalkreiche Böden. Sie können Wasser gut ableiten, je nach Bodentiefe aber trotzdem Feuchtigkeit in tieferen Schichten speichern. Die Weinpflanzen müssen deshalb häufig tief wurzeln, um an Wasser und Nährstoffe zu gelangen.
    Kalkreiche Böden besitzen meist einen höheren pH-Wert und beeinflussen dadurch, welche Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar sind.

    Im Weinbau werden Muschelkalk- und Dolomitböden häufig mit frischen, klar strukturierten Weinen in Verbindung gebracht. Wie sich ein Wein tatsächlich entwickelt, hängt aber genauso von Rebsorte, Klima, Jahrgang und Ausbau ab.

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Ganz im Süden der Mosel, dort wo Deutschland, Luxemburg und Frankreich fast aneinanderstoßen, liegt Nittel. Genau hier macht die Familie Beck-Winter Wein – inzwischen in fünfter Generation. Daniel Beck führt das Weingut gemeinsam mit seinem Vater und hat dabei ein ziemlich klares Ziel: Weine machen, die nicht kompliziert tun, sondern einfach Spaß machen.

Bio ist hier keine neue Idee, sondern seit 1982 Teil des Weinguts. Statt gegen die Natur zu arbeiten, setzt Beck-Winter auf Reben, die gut mit ihr klarkommen: moderne PIWIs, Burgunder-Klassiker und den Mosel-Original Elbling. Das spart im Weinberg oft Pflanzenschutz und bringt gleichzeitig richtig spannende Weine ins Glas.

Ob fruchtiger Weißwein, Rosé oder Crémant: Bei Beck-Winter geht es um ehrliche Weine mit Charakter und um die Frage, ob man gern noch ein Glas trinken möchte. Spoiler: meistens ja.

Über die Region 🗺️

Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.

Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.

Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Konservierungsstoffe (Sulfite).

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 293 kj
Brennwert kcal 70 kcal
Fett 0 g
Kohlenhydrate < 0,5 g
davon davon Zucker < 0,5 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g

Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz

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