Vom grauen Schiefer Riesling Spätlese trocken 2024

Ein Riesling vom grauen Devonschiefer, der sich im Glas ordentlich entwickelt. Erst klar, schlank und frisch, dann kommt Aprikose dazu. Im Abgang zieht die Säure nochmal deutlich an und bleibt lange präsent.
Bei 11° am besten
11,5 % vol Alkoholgehalt

Traube, Aprikose, Zitrus

Klar, Frisch, Mineralisch

Zwei Seiten im Glas

Preis:  10,90

Produkt enthält: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

Verfügbarkeit: 24 vorrätig

- +

Nicht deine Welt?

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Über den Wein

Der „Vom Grauen Schiefer“ startet ziemlich geradlinig. In der Nase zeigen sich Zitrus, reife Traube und eine leicht steinige Art. Am Gaumen wirkt er zunächst klar und schlank. Die Säure ist von Anfang an da, übernimmt aber noch nicht komplett das Kommando.

Spannend wird es in der Mitte. Dort kommt deutlich gelbe Frucht dazu, vor allem Aprikose. Für einen Moment wirkt der Wein dadurch etwas voller und weicher. Danach dreht er nochmal die Richtung. Die Säure zieht im Abgang deutlich an und bleibt lange auf der Zunge.

Bei der Verkostung fiel dafür ziemlich passend das Bild von den „zwei Gesichtern“. Erst Frucht und eine gewisse Ruhe, danach wieder deutlich mehr Zug. Nicht unbedingt der Riesling zum gedankenlosen Wegtrinken, dafür einer, bei dem sich ein zweiter Schluck lohnt.

Grauer Devonschiefer ist mehrere hundert Millionen Jahre alt. Im Weinberg funktioniert er zusätzlich fast wie eine natürliche Fußbodenheizung: Die dunklen Steine speichern tagsüber Wärme und geben sie später wieder ab.

Passt zu:

Vinnfreds Wein Steckbrief:

Restsüße: 8g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

 

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Über Lage und Boden 📍

  • Grauer Devonschiefer

    Grauer Devonschiefer ist Schiefergestein, das aus dem Erdzeitalter Devon stammt. Er ist viele hundert Millionen Jahre alt und prägt große Teile der Mosel. Die dunklen Steine speichern Wärme, der Boden bleibt eher karg und durchlässig. Gerade alte Reben können hier tief wurzeln und auch in trockeneren Phasen Wasser und Nährstoffe aus tieferen Schichten holen.

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Riol liegt zwischen Trier und der ersten großen Moselschleife – ein Ort, den man auf dem Weg zur Mittelmosel eher durchfährt als ansteuert. Genau dort bewirtschaftet Familie Weich knapp neun Hektar, dazu gehören Gästehaus, Weinstube und eine eigene Brennerei.

Spannend wird es unter den Reben: Neben klassischem grauem Devonschiefer arbeitet Weich auch mit rotem, verwittertem Tonschiefer im Schweicher Annaberg. Der lehmigere Untergrund speichert mehr Wasser und kann den Weinen eine würzigere, erdigere Art geben. Im Mehringer Zellerberg dominiert dagegen grauer Devonschiefer – zwei Böden, die sich im direkten Vergleich besonders gut zeigen.

Bernhard Weich arbeitet dabei eher zurückhaltend: möglichst wenig Eingriff, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Alte Reben mit niedrigen Erträgen spielen eine wichtige Rolle. Im Sortiment stehen neben Riesling auch Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Rivaner sowie verschiedene Rotweine.

Und dann gibt es noch die Familiengeschichte: Tochter Lara wurde 2024 nach zwei Jahren als Weinprinzessin zur 50. Weinkönigin von Riol gekrönt. Ihr eigener Wein heißt Rebenrausch – und steht ebenfalls bei uns im Sortiment.

Über die Region 🗺️

Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.

Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.

Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Sulfite, E414/E466, Kohlendioxid

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Leider stehen uns keine Nährwerte zur Verfügung

Vom grauen Schiefer Riesling Spätlese trocken 2024

Ein Riesling vom grauen Devonschiefer, der sich im Glas ordentlich entwickelt. Erst klar, schlank und frisch, dann kommt Aprikose dazu. Im Abgang zieht die Säure nochmal deutlich an und bleibt lange präsent.

Aromen & Geschmack:

Traube, Aprikose, Zitrus

Klar, Frisch, Mineralisch

Zwei Seiten im Glas

Preis:  10,90

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

Wein Steckbrief:

Restsüße: 8g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein:

trocken

feinherb

lieblich

süß

 

So viel Säure befindet sich im Wein:

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

 

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage:

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

 

Beschreibung:

Der „Vom Grauen Schiefer“ startet ziemlich geradlinig. In der Nase zeigen sich Zitrus, reife Traube und eine leicht steinige Art. Am Gaumen wirkt er zunächst klar und schlank. Die Säure ist von Anfang an da, übernimmt aber noch nicht komplett das Kommando. Spannend wird es in der Mitte. Dort kommt deutlich gelbe Frucht dazu, vor allem Aprikose. Für einen Moment wirkt der Wein dadurch etwas voller und weicher. Danach dreht er nochmal die Richtung. Die Säure zieht im Abgang deutlich an und bleibt lange auf der Zunge. Bei der Verkostung fiel dafür ziemlich passend das Bild von den „zwei Gesichtern“. Erst Frucht und eine gewisse Ruhe, danach wieder deutlich mehr Zug. Nicht unbedingt der Riesling zum gedankenlosen Wegtrinken, dafür einer, bei dem sich ein zweiter Schluck lohnt.
Grauer Devonschiefer ist mehrere hundert Millionen Jahre alt. Im Weinberg funktioniert er zusätzlich fast wie eine natürliche Fußbodenheizung: Die dunklen Steine speichern tagsüber Wärme und geben sie später wieder ab.

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Riol liegt zwischen Trier und der ersten großen Moselschleife – ein Ort, den man auf dem Weg zur Mittelmosel eher durchfährt als ansteuert. Genau dort bewirtschaftet Familie Weich knapp neun Hektar, dazu gehören Gästehaus, Weinstube und eine eigene Brennerei.

Spannend wird es unter den Reben: Neben klassischem grauem Devonschiefer arbeitet Weich auch mit rotem, verwittertem Tonschiefer im Schweicher Annaberg. Der lehmigere Untergrund speichert mehr Wasser und kann den Weinen eine würzigere, erdigere Art geben. Im Mehringer Zellerberg dominiert dagegen grauer Devonschiefer – zwei Böden, die sich im direkten Vergleich besonders gut zeigen.

Bernhard Weich arbeitet dabei eher zurückhaltend: möglichst wenig Eingriff, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Alte Reben mit niedrigen Erträgen spielen eine wichtige Rolle. Im Sortiment stehen neben Riesling auch Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Rivaner sowie verschiedene Rotweine.

Und dann gibt es noch die Familiengeschichte: Tochter Lara wurde 2024 nach zwei Jahren als Weinprinzessin zur 50. Weinkönigin von Riol gekrönt. Ihr eigener Wein heißt Rebenrausch – und steht ebenfalls bei uns im Sortiment.

Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.

Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.

Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.

  • Grauer Devonschiefer

    Grauer Devonschiefer ist Schiefergestein, das aus dem Erdzeitalter Devon stammt. Er ist viele hundert Millionen Jahre alt und prägt große Teile der Mosel. Die dunklen Steine speichern Wärme, der Boden bleibt eher karg und durchlässig. Gerade alte Reben können hier tief wurzeln und auch in trockeneren Phasen Wasser und Nährstoffe aus tieferen Schichten holen.

Zutaten:

Trauben, Sulfite, E414/E466, Kohlendioxid

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Vom grauen Schiefer Riesling Spätlese trocken 2024 – Weingut Weich
Jahrgang

Qualitätsstufe

Verschluss

Drehverschluss

Weinart

Lebensmittelbezeichnung

Wein

Lebensmittelunternehmer

Weingut Bernhard Weich

Herkunftsort

Mosel

Alkoholgehalt

11,5 % vol

Nettofüllmenge

0,75 l

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