Rebenrausch Riesling Kabinett feinherb 2025

Riesling aus dem Schweicher Annaberg, einer Lage mit seltenem rotem Tonschiefer. Der Rebenrausch startet mit reifer Frucht und einer weichen Süße, bevor die Säure Richtung Abgang deutlich anzieht. Mit 10 % vol bleibt er dabei angenehm leicht, geschmacklich passiert aber ziemlich viel.
Bei 10° am besten
10 % vol Alkoholgehalt

Aprikose, Reifer Apfel, Pfirsich

Reife Frucht, Saftig, Feinherb

Süße mit Bremse

Preis:  11,90

Produkt enthält: 0,75 l

inkl. 19 % MwSt.

Verfügbarkeit: 24 vorrätig

- +

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Über den Wein

Der Rebenrausch gehört zu den Weinen, die sich im Mund spürbar verändern. Pfirsich, Aprikose und reifer Apfel stehen am Anfang klar im Vordergrund. Die Frucht wirkt eher satt als knackig und wird von einer merklichen, aber nicht überladenen Süße begleitet.

Richtung Abgang verschiebt sich das Verhältnis. Die Säure wird präsenter und gibt der Frucht einen deutlich frischeren Gegenpol. Genau dieses Wechselspiel sorgt dafür, dass der Wein trotz seiner Süße nicht einfach breit stehen bleibt.

Mit rund 27 g/l Zucker und nur 10 % vol liegt der Rebenrausch stilistisch klar auf der fruchtigeren Seite. Gleichzeitig bringt er mehr Spannung mit, als die Zahlen allein vermuten lassen. Im direkten Profil wirkt er gesetzter und reifer als ein sehr spritziger Riesling, bekommt durch die später einsetzende Säure aber trotzdem ordentlich Zug.

Der Boden im Schweicher Annaberg ist rot – das kommt vom Eisen im Gestein. Diese Bodenart gibt es an der ganzen Mosel nur rund um Schweich. Überall sonst wächst Riesling auf grauem Schiefer.

Passt zu:

Vinnfreds Wein Steckbrief:

Restsüße: 27g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 7.2g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Über Lage und Boden 📍

  • Roter Schiefer

    Roter Schiefer ist ein Gesteinsboden, der durch seinen hohen Anteil an Eisen rötlich gefärbt ist. Er speichert Wärme gut und kann diese über den Tag hinweg an die Reben abgeben. Gleichzeitig ist Schiefer meist eher karg und zwingt die Reben dazu, tief zu wurzeln, um an Wasser und Nährstoffe zu kommen. Das sorgt häufig für konzentrierte Trauben und Weine mit viel Spannung. Geschmacklich bedeutet roter Schiefer nicht automatisch „schmeckt nach Stein“, kann aber Weine prägen, die würzig, klar und mineralisch wirken. Besonders bekannt ist er aus einigen Lagen an Mosel, Saar und Ruwer.

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Riol liegt zwischen Trier und der ersten großen Moselschleife – ein Ort, den man auf dem Weg zur Mittelmosel eher durchfährt als ansteuert. Genau dort bewirtschaftet Familie Weich knapp neun Hektar, dazu gehören Gästehaus, Weinstube und eine eigene Brennerei.

Spannend wird es unter den Reben: Neben klassischem grauem Devonschiefer arbeitet Weich auch mit rotem, verwittertem Tonschiefer im Schweicher Annaberg. Der lehmigere Untergrund speichert mehr Wasser und kann den Weinen eine würzigere, erdigere Art geben. Im Mehringer Zellerberg dominiert dagegen grauer Devonschiefer – zwei Böden, die sich im direkten Vergleich besonders gut zeigen.

Bernhard Weich arbeitet dabei eher zurückhaltend: möglichst wenig Eingriff, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Alte Reben mit niedrigen Erträgen spielen eine wichtige Rolle. Im Sortiment stehen neben Riesling auch Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Rivaner sowie verschiedene Rotweine.

Und dann gibt es noch die Familiengeschichte: Tochter Lara wurde 2024 nach zwei Jahren als Weinprinzessin zur 50. Weinkönigin von Riol gekrönt. Ihr eigener Wein heißt Rebenrausch – und steht ebenfalls bei uns im Sortiment.

Über die Region 🗺️

Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.

Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.

Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Sulfite, E414/E466, Kohlendioxid

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Leider stehen uns keine Nährwerte zur Verfügung

Rebenrausch Riesling Kabinett feinherb 2025

Riesling aus dem Schweicher Annaberg, einer Lage mit seltenem rotem Tonschiefer. Der Rebenrausch startet mit reifer Frucht und einer weichen Süße, bevor die Säure Richtung Abgang deutlich anzieht. Mit 10 % vol bleibt er dabei angenehm leicht, geschmacklich passiert aber ziemlich viel.

Aromen & Geschmack:

Aprikose, Reifer Apfel, Pfirsich

Reife Frucht, Saftig, Feinherb

Süße mit Bremse

Preis:  11,90

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

Wein Steckbrief:

Restsüße: 27g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein:

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 7.2g/l

So viel Säure befindet sich im Wein:

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: schlank

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage:

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

Beschreibung:

Der Rebenrausch gehört zu den Weinen, die sich im Mund spürbar verändern. Pfirsich, Aprikose und reifer Apfel stehen am Anfang klar im Vordergrund. Die Frucht wirkt eher satt als knackig und wird von einer merklichen, aber nicht überladenen Süße begleitet.

Richtung Abgang verschiebt sich das Verhältnis. Die Säure wird präsenter und gibt der Frucht einen deutlich frischeren Gegenpol. Genau dieses Wechselspiel sorgt dafür, dass der Wein trotz seiner Süße nicht einfach breit stehen bleibt.

Mit rund 27 g/l Zucker und nur 10 % vol liegt der Rebenrausch stilistisch klar auf der fruchtigeren Seite. Gleichzeitig bringt er mehr Spannung mit, als die Zahlen allein vermuten lassen. Im direkten Profil wirkt er gesetzter und reifer als ein sehr spritziger Riesling, bekommt durch die später einsetzende Säure aber trotzdem ordentlich Zug.

Der Boden im Schweicher Annaberg ist rot – das kommt vom Eisen im Gestein. Diese Bodenart gibt es an der ganzen Mosel nur rund um Schweich. Überall sonst wächst Riesling auf grauem Schiefer.

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Riol liegt zwischen Trier und der ersten großen Moselschleife – ein Ort, den man auf dem Weg zur Mittelmosel eher durchfährt als ansteuert. Genau dort bewirtschaftet Familie Weich knapp neun Hektar, dazu gehören Gästehaus, Weinstube und eine eigene Brennerei.

Spannend wird es unter den Reben: Neben klassischem grauem Devonschiefer arbeitet Weich auch mit rotem, verwittertem Tonschiefer im Schweicher Annaberg. Der lehmigere Untergrund speichert mehr Wasser und kann den Weinen eine würzigere, erdigere Art geben. Im Mehringer Zellerberg dominiert dagegen grauer Devonschiefer – zwei Böden, die sich im direkten Vergleich besonders gut zeigen.

Bernhard Weich arbeitet dabei eher zurückhaltend: möglichst wenig Eingriff, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Alte Reben mit niedrigen Erträgen spielen eine wichtige Rolle. Im Sortiment stehen neben Riesling auch Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Rivaner sowie verschiedene Rotweine.

Und dann gibt es noch die Familiengeschichte: Tochter Lara wurde 2024 nach zwei Jahren als Weinprinzessin zur 50. Weinkönigin von Riol gekrönt. Ihr eigener Wein heißt Rebenrausch – und steht ebenfalls bei uns im Sortiment.

Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.

Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.

Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.

  • Roter Schiefer

    Roter Schiefer ist ein Gesteinsboden, der durch seinen hohen Anteil an Eisen rötlich gefärbt ist. Er speichert Wärme gut und kann diese über den Tag hinweg an die Reben abgeben. Gleichzeitig ist Schiefer meist eher karg und zwingt die Reben dazu, tief zu wurzeln, um an Wasser und Nährstoffe zu kommen. Das sorgt häufig für konzentrierte Trauben und Weine mit viel Spannung. Geschmacklich bedeutet roter Schiefer nicht automatisch „schmeckt nach Stein“, kann aber Weine prägen, die würzig, klar und mineralisch wirken. Besonders bekannt ist er aus einigen Lagen an Mosel, Saar und Ruwer.

Zutaten:

Trauben, Sulfite, E414/E466, Kohlendioxid

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Rebenrausch Riesling Kabinett – Weingut Weich
Jahrgang

Qualitätsstufe

Verschluss

Drehverschluss

Weinart

Lebensmittelbezeichnung

Wein

Lebensmittelunternehmer

Weingut Bernhard Weich

Herkunftsort

Mosel

Alkoholgehalt

10 % vol

Nettofüllmenge

0,75 l

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