Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.
Rebenrausch Riesling Kabinett feinherb 2025
Aprikose, Reifer Apfel, Pfirsich
Reife Frucht, Saftig, Feinherb
Süße mit Bremse
- Mosel
- Weingut Weich
- Riesling
Preis: € 11,90
Verfügbarkeit: 24 vorrätig
Über den Wein
Der Rebenrausch gehört zu den Weinen, die sich im Mund spürbar verändern. Pfirsich, Aprikose und reifer Apfel stehen am Anfang klar im Vordergrund. Die Frucht wirkt eher satt als knackig und wird von einer merklichen, aber nicht überladenen Süße begleitet.
Richtung Abgang verschiebt sich das Verhältnis. Die Säure wird präsenter und gibt der Frucht einen deutlich frischeren Gegenpol. Genau dieses Wechselspiel sorgt dafür, dass der Wein trotz seiner Süße nicht einfach breit stehen bleibt.
Mit rund 27 g/l Zucker und nur 10 % vol liegt der Rebenrausch stilistisch klar auf der fruchtigeren Seite. Gleichzeitig bringt er mehr Spannung mit, als die Zahlen allein vermuten lassen. Im direkten Profil wirkt er gesetzter und reifer als ein sehr spritziger Riesling, bekommt durch die später einsetzende Säure aber trotzdem ordentlich Zug.
Passt zu:
- Thai Curry, gebackener Feta, Ofengemüse
- Tapasrunde, Balkon, WG Party
- Sehr scharfem Essen, schweren Braten
Vinnfreds Wein Steckbrief:
- Qualitätsstufe: Prädikatswein Kabinett
- Riesling
- Verschluss: Drehverschluss
- Jahrgang: 2025
Restsüße: 27g/l
So viel Restzucker befindet sich noch im Wein
trocken
feinherb
lieblich
süß
Säuregehalt: 7.2g/l
So viel Säure befindet sich im Wein
weich
ausgewogen
frisch
sprizig
Körper: schlank
Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage
schlank
mittel
kräftig
vollmundig
Noch mehr Info? Na klar, hier...
Über die Rebsorte 🍇
Über Lage und Boden 📍
-
Roter Schiefer
Roter Schiefer ist ein Gesteinsboden, der durch seinen hohen Anteil an Eisen rötlich gefärbt ist. Er speichert Wärme gut und kann diese über den Tag hinweg an die Reben abgeben. Gleichzeitig ist Schiefer meist eher karg und zwingt die Reben dazu, tief zu wurzeln, um an Wasser und Nährstoffe zu kommen. Das sorgt häufig für konzentrierte Trauben und Weine mit viel Spannung. Geschmacklich bedeutet roter Schiefer nicht automatisch „schmeckt nach Stein“, kann aber Weine prägen, die würzig, klar und mineralisch wirken. Besonders bekannt ist er aus einigen Lagen an Mosel, Saar und Ruwer.
Über die Vinnzer 👨🔬
Riol liegt zwischen Trier und der ersten großen Moselschleife – ein Ort, den man auf dem Weg zur Mittelmosel eher durchfährt als ansteuert. Genau dort bewirtschaftet Familie Weich knapp neun Hektar, dazu gehören Gästehaus, Weinstube und eine eigene Brennerei.
Spannend wird es unter den Reben: Neben klassischem grauem Devonschiefer arbeitet Weich auch mit rotem, verwittertem Tonschiefer im Schweicher Annaberg. Der lehmigere Untergrund speichert mehr Wasser und kann den Weinen eine würzigere, erdigere Art geben. Im Mehringer Zellerberg dominiert dagegen grauer Devonschiefer – zwei Böden, die sich im direkten Vergleich besonders gut zeigen.
Bernhard Weich arbeitet dabei eher zurückhaltend: möglichst wenig Eingriff, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Alte Reben mit niedrigen Erträgen spielen eine wichtige Rolle. Im Sortiment stehen neben Riesling auch Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Rivaner sowie verschiedene Rotweine.
Und dann gibt es noch die Familiengeschichte: Tochter Lara wurde 2024 nach zwei Jahren als Weinprinzessin zur 50. Weinkönigin von Riol gekrönt. Ihr eigener Wein heißt Rebenrausch – und steht ebenfalls bei uns im Sortiment.
Über die Region 🗺️
Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.
Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.
Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.
Das ist drin 🍷
Zutaten:
Trauben, Sulfite, E414/E466, Kohlendioxid
Enthält: Sulfite
Nährwerte:
Leider stehen uns keine Nährwerte zur Verfügung
Rebenrausch Riesling Kabinett feinherb 2025
- Mosel
- Weingut Weich
- Rebsorte: Riesling
Aromen & Geschmack:
Aprikose, Reifer Apfel, Pfirsich
Reife Frucht, Saftig, Feinherb
Süße mit Bremse
Wein Steckbrief:
- Optimale Trinktemperatur: 10 °C.
- 10 % vol Alkoholgehalt vol. %
- Prädikatswein Kabinett
- Drehverschluss
- 2025
Restsüße: 27g/l
So viel Restzucker befindet sich noch im Wein:
trocken
feinherb
lieblich
süß
Säuregehalt: 7.2g/l
So viel Säure befindet sich im Wein:
weich
ausgewogen
frisch
sprizig
Körper: schlank
Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage:
schlank
mittel
kräftig
vollmundig
Dieser Wein passt zu...
- Thai Curry, gebackener Feta, Ofengemüse
- Tapasrunde, Balkon, WG Party
- Sehr scharfem Essen, schweren Braten
Über den Wein:
Beschreibung:
Der Rebenrausch gehört zu den Weinen, die sich im Mund spürbar verändern. Pfirsich, Aprikose und reifer Apfel stehen am Anfang klar im Vordergrund. Die Frucht wirkt eher satt als knackig und wird von einer merklichen, aber nicht überladenen Süße begleitet.
Richtung Abgang verschiebt sich das Verhältnis. Die Säure wird präsenter und gibt der Frucht einen deutlich frischeren Gegenpol. Genau dieses Wechselspiel sorgt dafür, dass der Wein trotz seiner Süße nicht einfach breit stehen bleibt.
Mit rund 27 g/l Zucker und nur 10 % vol liegt der Rebenrausch stilistisch klar auf der fruchtigeren Seite. Gleichzeitig bringt er mehr Spannung mit, als die Zahlen allein vermuten lassen. Im direkten Profil wirkt er gesetzter und reifer als ein sehr spritziger Riesling, bekommt durch die später einsetzende Säure aber trotzdem ordentlich Zug.
Über die Rebsorte 🍇
Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.
Über die Vinnzer 🙋
Riol liegt zwischen Trier und der ersten großen Moselschleife – ein Ort, den man auf dem Weg zur Mittelmosel eher durchfährt als ansteuert. Genau dort bewirtschaftet Familie Weich knapp neun Hektar, dazu gehören Gästehaus, Weinstube und eine eigene Brennerei.
Spannend wird es unter den Reben: Neben klassischem grauem Devonschiefer arbeitet Weich auch mit rotem, verwittertem Tonschiefer im Schweicher Annaberg. Der lehmigere Untergrund speichert mehr Wasser und kann den Weinen eine würzigere, erdigere Art geben. Im Mehringer Zellerberg dominiert dagegen grauer Devonschiefer – zwei Böden, die sich im direkten Vergleich besonders gut zeigen.
Bernhard Weich arbeitet dabei eher zurückhaltend: möglichst wenig Eingriff, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Alte Reben mit niedrigen Erträgen spielen eine wichtige Rolle. Im Sortiment stehen neben Riesling auch Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Rivaner sowie verschiedene Rotweine.
Und dann gibt es noch die Familiengeschichte: Tochter Lara wurde 2024 nach zwei Jahren als Weinprinzessin zur 50. Weinkönigin von Riol gekrönt. Ihr eigener Wein heißt Rebenrausch – und steht ebenfalls bei uns im Sortiment.
Über die Region 🗺️
Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.
Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.
Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.
Lage & Boden ⛰️
-
Roter Schiefer
Roter Schiefer ist ein Gesteinsboden, der durch seinen hohen Anteil an Eisen rötlich gefärbt ist. Er speichert Wärme gut und kann diese über den Tag hinweg an die Reben abgeben. Gleichzeitig ist Schiefer meist eher karg und zwingt die Reben dazu, tief zu wurzeln, um an Wasser und Nährstoffe zu kommen. Das sorgt häufig für konzentrierte Trauben und Weine mit viel Spannung. Geschmacklich bedeutet roter Schiefer nicht automatisch „schmeckt nach Stein“, kann aber Weine prägen, die würzig, klar und mineralisch wirken. Besonders bekannt ist er aus einigen Lagen an Mosel, Saar und Ruwer.
Zutaten & Nährwerte 🧪
Zutaten:
Trauben, Sulfite, E414/E466, Kohlendioxid
Enthält: Sulfite
Nährwerte:
Sonstige Angaben 🔎
| Jahrgang | |
|---|---|
| Qualitätsstufe | |
| Verschluss | Drehverschluss |
| Weinart | |
| Lebensmittelbezeichnung | Wein |
| Lebensmittelunternehmer | Weingut Bernhard Weich |
| Herkunftsort | Mosel |
| Alkoholgehalt | 10 % vol |
| Nettofüllmenge | 0,75 l |
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