Rebenrausch Riesling Kabinett feinherb 2025 – Weingut Weich

Rebenrausch Riesling Kabinett feinherb 2025 – Weingut Weich

Riesling vom seltenen roten Schiefer, mit einer Süße, die man merkt, aber nicht als süß empfindet. Pfirsich, Aprikose, Apfel. Und eine echte Weinkönigin-Geschichte dahinter.

Wein Steckbrief:

Artikelnummer
1642
Bezeichnung
Wein
Weinart
Weißwein
Jahrgang
2025
Qualitätsstufe
Prädikatswein Kabinett
Anbauregion
Mosel
Rebsorte
Riesling
Restsüße
27g/L
Säuregehalt
7.2g/L
Aromen
Aprikose, Reifer Apfel, Pfirsich
Geschmack
Säure Nachhall, Reife Frucht, Satte Süße
Verschluss
Drehverschluss
Alkoholgehalt
10 vol. %
Optimale Trinktemperatur
10 °c.

Preis:  11,90

inkl. 19 % MwSt.

Produkt enthält: 0,75 l

Verfügbarkeit: 24 vorrätig

- +

Restsüße: 27g/l

So viel Restzucker befindet sich noch im Wein

trocken

feinherb

lieblich

süß

Säuregehalt: 7.2g/l

So viel Säure befindet sich im Wein

weich

ausgewogen

frisch

sprizig

Körper: kräftig

Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage

schlank

mittel

kräftig

vollmundig

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Über diesen Wein 🔎

Der Rebenrausch lebt vor allem von seinem Verlauf am Gaumen. Pfirsich, Aprikose und reifer Apfel prägen den ersten Eindruck. Die Frucht wirkt eher satt und reif als knackig, begleitet von einer Süße, die dem Wein zunächst viel Ruhe und Fülle gibt.

Die Säure hält sich dabei nicht von Anfang an im Vordergrund. Sie baut sich erst Richtung Abgang stärker auf und verändert den Eindruck des Weins nochmal deutlich. Aus dem weichen, süßeren Auftakt wird ein wesentlich lebendigeres Finish. Genau dieses Wechselspiel macht den Rebenrausch aus.

Neben der reifen Frucht tauchen auch würzigere und erdigere Eindrücke auf. In der Verkostung wurde die Frucht mehrfach als tiefer und reifer beschrieben, mit deutlicherem Stein- und Kernobstcharakter.

Mit rund 27 g/l Zucker und 10 % vol bleibt der Wein trotz seiner Fülle vergleichsweise leicht im Alkohol. Die Säure wird mit 7,2 g/l angegeben und passt gut zu dem deutlich frischeren Eindruck im Nachhall.

Über die Rebsorte 🍇

Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.

Der Schweicher Annaberg galt schon 1868 als „Lage erster Klasse“. Tochter Lara war 2024 Rioler Weinkönigin, Schwester Ann-Kathrin ist es 2026. Zufall? Vielleicht. Unser Marketing-Team wittert ein Muster ;)

Über Lage und Boden 📍

Schweicher Annaberg
Der Schweicher Annaberg gehört bodentechnisch zu den ungewöhnlicheren Lagen an der Mosel. Hier findet man roten, verwitterten Tonschiefer aus dem Devon. Seine Farbe entsteht durch Eisenoxide im Gestein. Der Untergrund ist lehmiger als bei vielen klassischen grauen Schieferlagen und kann entsprechend mehr Wasser speichern. Diese Bodenformation tritt an der Mosel nur rund um Schweich an die Oberfläche. Im Rebenrausch passen dazu die reifere Frucht sowie würzige und erdige Eindrücke. Den Geschmack direkt aus dem Gestein abzuleiten wäre zu einfach, die ungewöhnliche Lage gehört aber eindeutig zur Identität dieses Weins.
Boden: 
  • Roter Schiefer

    Roter Schiefer ist ein Gesteinsboden, der durch seinen hohen Anteil an Eisen rötlich gefärbt ist. Er speichert Wärme gut und kann diese über den Tag hinweg an die Reben abgeben. Gleichzeitig ist Schiefer meist eher karg und zwingt die Reben dazu, tief zu wurzeln, um an Wasser und Nährstoffe zu kommen. Das sorgt häufig für konzentrierte Trauben und Weine mit viel Spannung. Geschmacklich bedeutet roter Schiefer nicht automatisch „schmeckt nach Stein“, kann aber Weine prägen, die würzig, klar und mineralisch wirken. Besonders bekannt ist er aus einigen Lagen an Mosel, Saar und Ruwer.

Noch mehr Info? Na klar, hier...

Über die Vinnzer 👨‍🔬

Riol liegt zwischen Trier und der ersten großen Moselschleife – ein Ort, den man auf dem Weg zur Mittelmosel eher durchfährt als ansteuert. Genau dort bewirtschaftet Familie Weich knapp neun Hektar, dazu gehören Gästehaus, Weinstube und eine eigene Brennerei.

Spannend wird es unter den Reben: Neben klassischem grauem Devonschiefer arbeitet Weich auch mit rotem, verwittertem Tonschiefer im Schweicher Annaberg. Der lehmigere Untergrund speichert mehr Wasser und kann den Weinen eine würzigere, erdigere Art geben. Im Mehringer Zellerberg dominiert dagegen grauer Devonschiefer – zwei Böden, die sich im direkten Vergleich besonders gut zeigen.

Bernhard Weich arbeitet dabei eher zurückhaltend: möglichst wenig Eingriff, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Alte Reben mit niedrigen Erträgen spielen eine wichtige Rolle. Im Sortiment stehen neben Riesling auch Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Rivaner sowie verschiedene Rotweine.

Und dann gibt es noch die Familiengeschichte: Tochter Lara wurde 2024 nach zwei Jahren als Weinprinzessin zur 50. Weinkönigin von Riol gekrönt. Ihr eigener Wein heißt Rebenrausch – und steht ebenfalls bei uns im Sortiment.

Über die Region 🗺️

Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.

Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.

Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.

Das ist drin 🍷

Zutaten:

Trauben, Sulfite, E414/E466, Kohlendioxid

Enthält: Sulfite

Nährwerte:

Leider stehen uns keine Nährwerte zur Verfügung

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