Perlwein ist keine Rebsorte, sondern eine Weinkategorie: ein weinhaltiges Getränk mit zugesetzter oder natürlich entstandener Kohlensäure und weniger Druck als Sekt oder Champagner. Dadurch wirkt Perlwein oft leichter, zugänglicher und weniger cremig als klassischer Schaumwein, bringt aber trotzdem ein deutliches Prickeln ins Glas.
Je nach Hersteller kann Perlwein aus einer oder mehreren Rebsorten entstehen. Nicht immer werden diese Rebsorten auf dem Etikett oder in den technischen Angaben klar ausgewiesen. In solchen Fällen nutzen wir „Perlwein“ als übergeordnete Einordnung, damit der Stil trotzdem verständlich bleibt: frisch, perlend, meist unkomplizierter als Sekt, aber lebendiger als stiller Wein.
Sensorisch stehen häufig Frische, Frucht und Trinkfluss im Vordergrund. Der geringere Druck sorgt für eine feinere, weichere Perlage, während Säure, Restzucker und Grundwein darüber entscheiden, ob der Perlwein eher trocken, fruchtbetont, leicht süßlich oder besonders spritzig wirkt.




