Der Riesling ist Deutschlands Antwort auf die Frage, warum weiße Weine so komplex sein können wie rote – und dabei trotzdem frisch bleiben. Was ihn besonders macht: Er schmeckt nicht überall gleich, sondern nimmt den Charakter seines Bodens richtig auf, egal ob Schiefer an der Mosel oder Kalk in der Pfalz. Und er altert wie kein zweiter – Rieslinge die 20 oder 30 Jahre auf dem Buckel haben, machen oft noch mehr Spaß als frisch abgefüllt.
Meisterstück Riesling Spätlese feinherb 2026 – Weingut Weich
Meisterstück Riesling Spätlese feinherb 2026 – Weingut Weich
Wein Steckbrief:
Artikelnummer | 1692 |
Bezeichnung | Wein |
Weinart | Weißwein |
Jahrgang | 2025 |
Qualitätsstufe | Prädikatswein |
Anbauregion | Mosel |
Rebsorte | Riesling |
Restsüße | 32g/L |
Säuregehalt | |
Aromen | Holunder, Aprikose, Zitrus |
Geschmack | Frisch, Feinherb, Fruchtig |
Verschluss | Drehverschluss |
Alkoholgehalt | 10 vol. % |
Optimale Trinktemperatur | 9 °c. |
Restsüße: 32g/l
So viel Restzucker befindet sich noch im Wein
trocken
feinherb
lieblich
süß
So viel Säure befindet sich im Wein
weich
ausgewogen
frisch
sprizig
Körper: kräftig
Voll oder nicht voll, das ist hier die Frage
schlank
mittel
kräftig
vollmundig
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Über diesen Wein 🔎
Das Meisterstück ist deutlich fruchtbetont, aber nicht eindimensional. Aprikose steht klar im Vordergrund, dazu kommen Zitrus, Holunder und florale Noten. Im Hintergrund tauchen auch Apfel und Pfirsich auf. Die Frucht wirkt reif und präsent, bleibt durch die Frische aber gut in Bewegung.
Mit rund 32 g/l Zucker liegt der Wein klar im feinherben Bereich. Trotzdem wirkt er nicht breit oder schwer. Die Süße gibt Volumen, die Frische hält dagegen. Dazu kommen nur 10 % vol Alkohol, was den Wein trotz seiner aromatischen Fülle erstaunlich leicht wirken lässt.
Spannend ist auch die Herkunft: Das Meisterstück stammt aus dem Mehringer Zellerberg, derselben Lage wie der trockene „Vom Grauen Schiefer“. Hier stehen die Reben auf grauem Devonschiefer. Alte Reben und niedrige Erträge verstärken zusätzlich den Eindruck von Konzentration und Tiefe.
Über die Rebsorte 🍇
Über Lage und Boden 📍
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Grauer Devonschiefer
Grauer Devonschiefer ist Schiefergestein, das aus dem Erdzeitalter Devon stammt. Er ist viele hundert Millionen Jahre alt und prägt große Teile der Mosel. Die dunklen Steine speichern Wärme, der Boden bleibt eher karg und durchlässig. Gerade alte Reben können hier tief wurzeln und auch in trockeneren Phasen Wasser und Nährstoffe aus tieferen Schichten holen.
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Über die Vinnzer 👨🔬
Riol liegt zwischen Trier und der ersten großen Moselschleife – ein Ort, den man auf dem Weg zur Mittelmosel eher durchfährt als ansteuert. Genau dort bewirtschaftet Familie Weich knapp neun Hektar, dazu gehören Gästehaus, Weinstube und eine eigene Brennerei.
Spannend wird es unter den Reben: Neben klassischem grauem Devonschiefer arbeitet Weich auch mit rotem, verwittertem Tonschiefer im Schweicher Annaberg. Der lehmigere Untergrund speichert mehr Wasser und kann den Weinen eine würzigere, erdigere Art geben. Im Mehringer Zellerberg dominiert dagegen grauer Devonschiefer – zwei Böden, die sich im direkten Vergleich besonders gut zeigen.
Bernhard Weich arbeitet dabei eher zurückhaltend: möglichst wenig Eingriff, sowohl im Weinberg als auch im Keller. Alte Reben mit niedrigen Erträgen spielen eine wichtige Rolle. Im Sortiment stehen neben Riesling auch Weiß- und Grauburgunder, Sauvignon Blanc, Rivaner sowie verschiedene Rotweine.
Und dann gibt es noch die Familiengeschichte: Tochter Lara wurde 2024 nach zwei Jahren als Weinprinzessin zur 50. Weinkönigin von Riol gekrönt. Ihr eigener Wein heißt Rebenrausch – und steht ebenfalls bei uns im Sortiment.
Über die Region 🗺️
Die Mosel gehört zu den bekanntesten Weinregionen Deutschlands – und zu den spektakulärsten. Entlang des Flusses wachsen die Reben an steilen Hängen, die oft nur von Hand bewirtschaftet werden können. Die Sonne wird von den Schieferböden gespeichert und nachts langsam wieder abgegeben. Zusammen mit dem Fluss entsteht so ein besonderes Klima, das den Trauben viel Zeit zum Reifen gibt.
Typisch für die Mosel sind elegante, fruchtbetonte Weine mit einer lebendigen Säure und oft etwas weniger Alkohol als in anderen Regionen. Vor allem Riesling fühlt sich hier wohl und entwickelt Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel oder Pfirsich – je nach Ausbau auch mit der berühmten mineralischen Note, für die die Mosel weltweit bekannt ist.
Viele Winzer setzen hier auf Handarbeit und Generationenwissen. Das macht die Mosel nicht nur landschaftlich besonders, sondern auch zu einer Region, deren Weine oft leicht, präzise und unglaublich trinkfreudig sind.
Das ist drin 🍷
Zutaten:
Trauben, Sulfite, E414/E466, Kohlendioxid
Enthält: Sulfite
Nährwerte:
Leider stehen uns keine Nährwerte zur Verfügung
